- 20.05.2009, 10:12:14
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Verwaltungsreform: Städte bei E-Government Vorreiter
Arbeitsgruppe zur Effizienz der Verwaltung behandelte den Einsatz von IT in der Verwaltung
Wien (OTS) - Österreichs Städte zeigen vor, wie
Verwaltungsmodernisierung durch Kooperation funktionieren kann: 16
Referenzstädte werden vom Österreichischen Städtebund bei einer
mustertypischen Umsetzung durchgängiger elektronischer Verfahren
unterstützt. Die dafür erforderlichen Maßnahmen reichen von der
Implementierung von E-Formularen über die digitale
Eingangsposterfassung bis hin zu einer intensiven Vernetzung
verwaltungsinterner Systeme.
Dass der eingeschlagene Weg - nämlich in einem gemeinsamen und
von Experten begleiteten Projekt Modul für Modul abzuarbeiten -
richtig ist, zeigt eine von einer hochrangigen Expertengruppe im
Rahmen der Verwaltungsreform erstellte Analyse, die bei der gestrigen
Sitzung der Arbeitsgruppe "Effizienz der Verwaltung" behandelt wurde.
Eine gebietskörperschaftsübergreifende Arbeitsgruppe evaluiert
derzeit die Studienergebnisse und erarbeitet Verbesserungsvorschläge.
"Die Ergebnisse zum Bereich E-Government, aber auch zur Optimierung
von Supportprozessen in der Verwaltung zeigen Problemfelder auf, die
von den Städten vielfach bereits erkannt und in Angriff genommen
wurden", so Generalsekretär Dr. Thomas Weninger heute, Mittwoch,
gegenüber der Rathaus-Korrespondenz.
"Gemeindeübergreifende Kooperationsprojekte sparen nicht nur
Kosten ein", betont Weninger, "sondern es wird auch ein von der
Expertengruppe aufgezeigter Kritikpunkt minimiert, nämlich die
fehlende Optimierung von Prozessen bei der Einführung von
E-Government". Projekte zwischen mehreren Städten bedingen
zwangsläufig eine verstärkte Abstimmung, Standardisierung und
Optimierung von Prozessen. Weninger: "Der Optimierung von Verfahren
sind weniger durch mangelnde Bereitschaft der Städte, als durch
rechtliche Rahmenbedingungen Grenzen gesetzt". Der Österreichische
Städtebund erneuert in diesem Zusammenhang eine bereits bei der
letzten Verwaltungsreform eingebrachte Forderung nach einer
Evaluierung der Gesetze auf deren E-Government-Tauglichkeit.
"Referenzstädte-Initiative, interkommunale Kooperationsprojekte,
zentrale E-Government-Anwendungen, Dienstleistungszentren für
IT-Support - eine lange Liste von "Good Practices" aus dem
städtischen Umfeld zeigt, dass die Stadtverwaltungen ihre
Hausaufgaben gemacht haben", so Weninger abschließend.
Der Österreichische Städtebund ist die kommunale
Interessenvertretung von 250 Städten und größeren Gemeinden.
(Schluss) wei
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Mag. Paul Weis Österreichischer Städtebund Telefon: 01 4000-89990 Mobil: 0676 8118 89990 E-Mail: [email protected] www.staedtebund.gv.at/
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