• 20.05.2009, 09:41:24
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SPÖ-Kaiser: Pflege den heutigen Anforderungen anpassen!

Mehr Fantasie gefordert, als im Pflege- und Sozialbereich fortschrittliche Errungenschaften der SPÖ aus parteitaktischen Überlegungen zu Lasten der Bevölkerung aufzuheben.

Klagenfurt (OTS) - Wie wenig Interesse das BZÖ daran hat, den
Kärntnerinnen und Kärntner zu ermöglichen, ihre Lebensumstände den
Anforderungen der Gegenwart anzupassen, zeige laut dem
stellvertretenden SPÖ-Landesparteivorsitzenden, Gesundheitsreferent
LR Peter Kaiser, die vom orangen Soziallandesrat Ragger vom Zaun
gebrochene Debatte über die Wiedereinführung der Zuzahlungspflicht
für Angehörige von Pflegebedürftigen.

"Es zeugt nicht gerade von großem Einfallsreichtum sondern vielmehr
von einer rückwärtsgewandten und völlig überholten Denkweise, wenn
der neue BZÖ-Soziallandesrat Ragger durch die Wiedereinführung der
erst vor einem Jahr abgeschafften Angehörigenbeiträge mit der
Betreuung pflegebedürftiger Menschen zu Hause mir Nichts dir Nichts
in Kauf nimmt und voraussetzt, dass diese physisch und psychisch
schwierige Aufgabe die Frauen in den Familien zu machen haben, wie in
früheren Jahrzehnten auch", so Kaiser.

Kaiser weist Ragger und seine so an der "traditionellen" Rolle der
Frau beharrenden BZÖ-Mannen, die die Aufgabe der Frauen generell und
ausschließlich nur auf Pflege und Heimtätigkeiten reduzieren, darauf
hin, dass es in Kärnten mit der hervorragend ausgebauten
Akutgeriatrie und der Remobilisation sowie den mobilen Diensten ein
sehr gut vernetztes zukunftsweisendes Konzept zur Betreuung älterer
und pflegebedürftiger Menschen gäbe, in dem wohnortnahe Pflegeheime
eine wichtige und unverzichtbare, ergänzende Rolle spielen würden.

"Hier gilt es anzuschließen und neue Möglichkeiten und Wege
aufzugreifen, um den Menschen die bestmögliche Betreuung und Pflege
in den eigenen vier Wänden zukommen zu lassen, ohne die Verantwortung
der Einfachheit halber auf die Frauen abzuschieben und diese damit
mehr und mehr aus dem Arbeitsmarkt zu drängen", fordert Kaiser und
nennt als ein Beispiel den Ausbau und den Einsatz der Telemedizin
verbunden mit einer Verstärkung der mobilen Pflege.

Fest stehe, dass wir immer älter werden und sich diese Tatsache in
allen Lebensbereichen wiederspiegeln werde. "Da erfordert es mehr
Fantasie als im Pflege- und Sozialbereich fortschrittliche
Errungenschaften und Maßnahmen der SPÖ, wie den Wegfall der
Zuzahlungspflicht, mutwillig und aus parteitaktischen Überlegungen zu
Lasten der Bevölkerung aufzuheben, nur um möglichst einfach zu
Spielgeld für die orange Event- und Brot-und-Spiele-Politik zu
gelangen", so Kaiser abschließend.

Rückfragehinweis:
Pressestelle SPÖ Kärnten
10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt
Fax: +43(0)463-54 570
Mobil: +43(0)664-830 45 95
mailto:[email protected]

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