Raiffeisen-Landesbank Steiermark: 2008 trotz Krise Kurs gehalten

Volumen-Zuwächse in fast allen Bereichen. Hohe Eigenkapitalausstattung.

Graz (OTS) - Das Jahr 2008 lässt sich wohl mit keinem anderen vergleichen, das gilt auch für Raiffeisen Steiermark. Das wirtschaftliche Klima wurde rau wie nie. Umso erfreulicher war es, dass die Raiffeisen-Landesbank (RLB) und die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark unter diesen Bedingungen ein respektables Ergebnis einfahren konnten.
"Am ehesten erinnert das Jahr 2008 an ein Segelschiff in rauer See. Der Wind war stark und ist uns ordentlich in die Segel gefahren, der Wellengang war auch dementsprechend hoch. Wir haben aber dennoch unser Schiff auf Kurs gehalten und es gut und sicher in den Hafen gebracht", zog Generaldirektor Markus Mair Bilanz über das Jahr 2008.

"Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Raiffeisen Steiermark ist als Marktführer in der Steiermark im Inland weiter gewachsen. Das heißt, gerade ich schwierigen Situationen vertrauen uns die Steirerinnen und Steirer besonders.
  • Das operatives Ergebnis der RLB ist unter schwierigsten Bedingungen nahezu konstant geblieben.
  • Wir haben bewusst zu Lasten unseres Ertrages auf mehr Sicherheit für unsere Kunden gesetzt.
  • Für Raiffeisen Steiermark waren und sind giftige Subprime Papiere überhaupt kein Thema."

Drei Schlagworte haben die RLB und Raiffeisen Steiermark im Jahr 2008 geprägt:

Vertrauen, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

"Diese drei Begriffe sind nicht nur das Motto unseres heurigen Geschäftsberichts, sie ziehen sich auch durch die Bilanz 2008", betonte Generaldirektor Markus Mair.

So sieht die Raiffeisen/RLB Bilanz im Detail aus:

Vertrauen: 805.000 Kunden haben 2008 Raiffeisen Steiermark vertraut und zumindest ein Raiffeisen Produkt genutzt. Das sind ziemlich exakt gleich viele wie im Jahr davor. Allerdings haben diese Kunden insgesamt mehr Produkte genutzt. In Summe waren es 4,2 Mio. Raiffeisen-Produkte. Darin enthalten sind 1,13 Mio. Sparbücher und 567.000 Girokonten. Ein Zeichen des Vertrauens sind auch unsere Kundenanteile: 46 % in der Steiermark (38 % in Österreich) vertrauen Raiffeisen, die nächsten Mitbewerber folgen mit Respektabstand. Zum Zweitplatzierten trennen uns 16 Prozentpunkte Abstand. "Wir sind als Marktführer im Inland weiter gewachsen, das ist schon etwas besonderes", zeigt sich Generaldirektor Mair erfreut.

Das Mittelaufkommen (Ersteinlagen [Spar- und Giro], Wertpapierdepots, Bausparen, Versicherung) betrug 2008 17,679 Mrd. Euro (+ 9,64 %). Bei der Finanzierungsleistung konnten 11,689 Mrd. (+ 9,57 %) erzielt werden. "Am erfreulichsten war 2008, dass wir in so gut wie allen Teilbereichen, sowohl beim Mittelaufkommen als auch bei der Finanzierungsleistung, zulegen konnten", betonte RLB-Generaldirektor Markus Mair mit sichtlichem Stolz. "Ganz besonders freut mich, dass in der RLB die Finanzierungen gleich um 14,14 % gewachsen sind. Wir haben uns damit einmal mehr als solider und verlässlicher Partner der steirischen Wirtschaft erwiesen. Von einer Kreditklemme kann bei solchen Zuwächsen wohl niemand sprechen."

Sicherheit: Raiffeisen Steiermark und die Raiffeisen-Landesbank Steiermark waren auch 2008 sehr sichere Unternehmen. Ein Indikator dafür ist u.a. die Eigenkapitalausstattung. Bei der Raiffeisen-Landesbank Steiermark betrug diese im vergangen Jahr 734,6 Mio. Euro, oder 13,43 % der Bemessungsgrundlage (8 % sind vorgeschrieben). Das entspricht einer Steigerung um 12 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote betrug 680,2 Mio. Euro oder 12,44 % der Bemessungsgrundlage (4 % sind vorgeschrieben). Die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark hielt 2008 insgesamt 2,5 Mrd. Euro an Eigenkapital (18,2 % der Bemessungsgrundlage). Das sind um 63 Mio. Euro mehr als 2007. "Mit unserer Eigenkapitaldecke sind die RLB und die gesamte Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark auf einem festen Kiel gebaut. Wir sind kein Kandidat für staatliches Partizipationskapital", betonte Mair. "Für Raiffeisen Steiermark waren und sind giftige Subprime Papiere kein Thema."

Nachhaltigkeit: Raiffeisen Steiermark und die Raiffeisen-Landesbank sind 2008 weiter gewachsen. Die Bilanzsumme der Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark (Raiffeisenbanken und RLB) betrug 2008 22,61 Mrd. Euro (+ 10,3 %), die der RLB 9,48 Mrd. Euro (+ 13,5 %). "Ruhiges, stetiges und vor allem nachhaltiges Wachstum sind Markenzeichen der RLB und von Raiffeisen Steiermark. Wohin zu schnelles Wachstum führen kann, das erleben wir gerade in diesen Tagen", betonte Generaldirektor Markus Mair.

"Am erfreulichsten war aber sicher, dass unser operative Ergebnis trotz Krise nahezu konstant blieb. 2008 betrug es 64,3 Mio. Euro in der RLB und 197 Mio. Euro in der gesamten Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark. Das ist unter den gegebenen Umständen ein respektabler Erfolg. Dieses Ergebnis resultiert letztendlich daraus, dass wir unsere Kunden auch in schwierigen Zeiten begleiten und nicht alleine lassen. Wir sind keine Gewinnmaximierer, sondern stehen zu unseren Kunden auch in rauer See. Wir haben auf Kosten unseres Ertrages ein mehr an Sicherheit für unsere Kunden in Kauf genommen."

Was sich im Krisenjahr 2008 nicht geändert hat, ist die Rolle von Raiffeisen als großer Sponsor im Land. Auch 2008 haben die RLB und die gesamte Gruppe wieder vieles im Land ermöglicht. Als Beispiele nannte Mair: "Wir waren wieder bei der Styriarte Hauptsponsor und haben damit u.a. Idomeneo ermöglicht. Unsere Aktion "mobil und sicher" ist durch 30 Schulen im Land gezogen und wir haben unzählige Initiativen und Vereine unterstützt, während andere sich auf die prestigeträchtigen Projekte reduziert haben", erklärte Mair. "Natürlich wachsen auch bei uns die Budgets nicht in den Himmel. Wir stehen aber zu unserer Verantwortung als großer Sponsor und Mäzen."

In Zukunft möchte sich die Raiffeisen-Landesbank noch stärker als Partner der Wirtschaft und Industrie positionieren. "Die Krise zeigt, wer auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sein wird. Wir gehören sicher dazu", betonte Markus Mair.

Zu seiner Gruppe bemerkte der Generaldirektor: "Wir werden auch in Zukunft der finanzielle Nahversorger Nr. 1 im Land sein. Dafür garantieren unsere insgesamt 336 Bankstellen. Wir beweisen damit, dass die Regionen und Menschen uns ein großes Anliegen sind."

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Mag. Markus Simmerstatter
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