ÖAAB Wien zur Wiener AK-Wahl: In Zeiten der Krise und der Polarsierung ein Zeichen gesetzt

Wiener ÖAAB fordert neues AK-Wahlrecht

Wien (OTS) - "Mit seriöser Arbeitnehmerpolitik kann man auch in Zeiten der Krise und der Polarisierung erfolgreich sein", so der Wiener ÖAAB-Landesobmann Klubobmann Dr. Matthias Tschirf in einem Resümee zur gestern zu Ende gegangen AK-Wahl. Die Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter konnte beim vorläufigen Endergebnis ihre Stimmenanteile von knapp über 14% halten.
Gerade unsere Themen in den letzten Jahren - Entlastung im Pendler-und Verkehrsbereich sowie Steuerthemen - haben gezeigt, dass man auch in einem schwierigen Umfeld reüssieren kann. "Die AK ist die Interessensvertretung der Arbeitnehmer und nicht einer Partei", so Tschirf mit einem Wink an die SPÖ/FSG, die massiv einbrach und knapp 14 Prozentpunkte verlor.

Die Wiener ÖAAB-Spitzenkandidatin NR Gaby Tamandl zeigte sich über die sinkende Wahlbeteiligung besorgt, da diese ein Ausmass angeommen habe, die die gesetzliche Interessensvertretung AK in ihrer Existenz bedrohe. "Eine Interessensvertertung die nicht einmal bei ihren Mitgliedern Emotionen erweckt ist eigentlich gescheitert", so Tamandl die rasch eine Wahlrechtsreform einfordert. Mit Mühe und allen Tricks Betriebswahlsprengel zu konstruieren, die dann nur von wenigen Wahlberechtigten in Anspruch genommen werden ist verlorene Zeit. Zudem sei der Wahlzeitraum von 14 Tagen, so Tamandl eindeutig zu lang. Die Spannung gehe einfach verloren, wie die gerade zu Ende gegange Wahl gezeigt habe.

"Die AK muss näher zu den Arbeitnehmern - also zu den Wählern" fordert der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer LAbg Alfred Hoch. Die gestrige Erklärung von Präsident Tumpel für das eigene desaströse Wahlergebnis, dass die Wähler gedacht haben die FSG gewinne hoch und daher nicht zur Wahl gegangen sind, zeigt eine gewisse Abgehobenheit, die auch die AK nicht in einem guten Licht darstellt", so Hoch abschließend

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