• 19.05.2009, 10:54:03
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ÖAAB Wien zur Wiener AK-Wahl: In Zeiten der Krise und der Polarsierung ein Zeichen gesetzt

Wiener ÖAAB fordert neues AK-Wahlrecht

Wien (OTS) - "Mit seriöser Arbeitnehmerpolitik kann man auch in
Zeiten der Krise und der Polarisierung erfolgreich sein", so der
Wiener ÖAAB-Landesobmann Klubobmann Dr. Matthias Tschirf in einem
Resümee zur gestern zu Ende gegangen AK-Wahl. Die Fraktion
ÖAAB-Christliche Gewerkschafter konnte beim vorläufigen Endergebnis
ihre Stimmenanteile von knapp über 14% halten.
Gerade unsere Themen in den letzten Jahren - Entlastung im Pendler-
und Verkehrsbereich sowie Steuerthemen - haben gezeigt, dass man auch
in einem schwierigen Umfeld reüssieren kann. "Die AK ist die
Interessensvertretung der Arbeitnehmer und nicht einer Partei", so
Tschirf mit einem Wink an die SPÖ/FSG, die massiv einbrach und knapp
14 Prozentpunkte verlor.

Die Wiener ÖAAB-Spitzenkandidatin NR Gaby Tamandl zeigte sich über
die sinkende Wahlbeteiligung besorgt, da diese ein Ausmass angeommen
habe, die die gesetzliche Interessensvertretung AK in ihrer Existenz
bedrohe. "Eine Interessensvertertung die nicht einmal bei ihren
Mitgliedern Emotionen erweckt ist eigentlich gescheitert", so Tamandl
die rasch eine Wahlrechtsreform einfordert. Mit Mühe und allen Tricks
Betriebswahlsprengel zu konstruieren, die dann nur von wenigen
Wahlberechtigten in Anspruch genommen werden ist verlorene Zeit.
Zudem sei der Wahlzeitraum von 14 Tagen, so Tamandl eindeutig zu
lang. Die Spannung gehe einfach verloren, wie die gerade zu Ende
gegange Wahl gezeigt habe.

"Die AK muss näher zu den Arbeitnehmern - also zu den Wählern"
fordert der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer LAbg Alfred Hoch. Die
gestrige Erklärung von Präsident Tumpel für das eigene desaströse
Wahlergebnis, dass die Wähler gedacht haben die FSG gewinne hoch und
daher nicht zur Wahl gegangen sind, zeigt eine gewisse Abgehobenheit,
die auch die AK nicht in einem guten Licht darstellt", so Hoch
abschließend

Rückfragehinweis:
ÖAAB-Wien
Tel.: 40143/230
mailto:[email protected], http://www.oeaab-wien.at

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