Wiener Grüne fordern gärtnerische Nutzung öffentlicher Flächen

"Guerilla-Gardening" für mehr "Benutzergrün"

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag forderten die Wiener Grünen "Guerilla-Gardening" für Wien.
Laut GR Rüdiger Maresch sind die Ressourcen für die Neugründung, Gestaltung und die Pflege von Grün- und Parkflächen in Wien sehr gering. Auch würde den WienerInnen zwar viel "Schaugrün", aber wenig "Benutzergrün" zur Verfügung stehen. Als Vorbild nennt der Umweltsprecher der Wiener Grünen die "Best Practice Community Gardens" in New York. Hier würden Bürgergemeinschaften öffentliche Flächen, die sich in Hinterhöfen, auf ehemaligen Parkplätzen und vor Schulen befinden, "bewirtschaften". Die etwa 600 Gemeinschaftsgärten würden als Treffpunkt für Menschen unterschiedlichen Alters und sozialen Hintergrund dienen.

Öffentlicher Raum belebt und genutzt

Die Wiener Grünen fordern daher einige Grünflächen in die Eigenverantwortung der WienerInnen zu übergeben. Daraus würden Selbsterntebeete in der ganzen Stadt entstehen. Mithilfe von "Guerilla-Gardening" würde öffentlicher Raum belebt und von der Bevölkerung auch genutzt, so Maresch. Zusätzlich würde eine Informationsoffensive zur Förderung von Hof- und Dachbegrünung für eine "schönere Stadt" sorgen.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Telefon: 01 4000-81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/. (Schluss) bon

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Nina Böhm
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81378
E-Mail: nina.boehm@extern.wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0011