- 18.05.2009, 08:25:00
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Glücksspiel: Novelle vertreibt Konsumenten gezielt in unkontrollierbare Bereiche!
Absurde Zugangshürden schützen nicht die Spieler, sondern sind Mittel des unlauteren Wettbewerbes.
Wien (OTS) - Tatsache ist, dass man mit Methoden von vorgestern
und Vermeidung von echtem Wettbewerb zwar den nationalen
Glücksspielmarkt nachhaltig ruinieren, aber nicht die Zukunft des
Glücksspiels regulieren kann.
Auch eine zur "Mängelbeseitigung" vorgesehene
Verordnungsermächtigung für den Finanzminister bleibt da nur eine
behelfsmäßige Krücke.
Experten wiesen auf der European Gambling Briefing 09 Konferenz,
Ende April in Budapest, darauf hin, dass die Zukunft und das Wachstum
des Glücksspiels sich im online-, Mobiltelefon- und Medienbereich
abspielen wird. Bereiche, welche in der Novelle nur mangelhaft und
unrealistisch gestreift oder gleich überhaupt ignoriert werden.
Internationale Glücksspielangebote, wo die Einsätze problemlos
anonym getätigt werden können und welche den Konsumenten ganz bequem
24 Stunden am Tag zu Verfügung stehen, haben das größte Wachstum in
den nächsten Jahren prognostiziert. Das schon seit 2007 im
Glücksspielgesetz bestehende Verbot erwies sich längst als nicht
durchsetzbare Augenauswischerei. Das klassische Glücksspiel wird der
Verlierer sein.
Der Automatenverband.at fordert, dass neben den Spielhallen mit
hohen Einsätzen und Zugangskontrollen das Kleine Glücksspiel mit
seinen begrenzten Einsätzen und Gewinnen auch für Kleine und Mittlere
Unternehmen erhalten bleibt. Denn nur durch den fairen Wettbewerb und
nicht durch Planwirtschaft werden die Spieler vor Ausbeutung
geschützt. Selbstverständlich unterstützen wir alle sinnvollen
Maßnahmen zwecks Jugend- und Spielerschutz, wenn sie dem
eigentlichen Zweck entsprechen, verhältnismäßig und durch Verfassung
und Datenschutz gerechtfertigt sind.
Rückfragehinweis:
Helmut Kafka, Pressesprecher, Automatenverband.at
Tel: 01 - 920 33 33, e-mail: [email protected]
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