AUVA: Veranlagungen sind gesetzeskonform

Zur Vorausmeldung des "profil" nimmt die AUVA wie folgt Stellung:

Wien (OTS) - Es ist unrichtig, dass die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) 92 Millionen Euro gesetzwidrig veranlagt hat. Richtig ist vielmehr, dass sämtliche Veranlagungen der AUVA gesetzeskonform sind, weil gemäß den Gesetzesmaterialien zur letzten Novellierung des ASVG auch Veranlagungen in Derivate (= strukturierte Anleihen) erlaubt sind. Der Verlust von 12 Millionen Euro im Vorjahr ist also nicht aufgrund von gesetzwidrigen Veranlagungen eingetreten und zudem geringer als der Gewinn, den die AUVA durch ihre Veranlagungen erzielt hat.

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007 rund 60 Mio. Euro investiert.

Rückfragen & Kontakt:

AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
Dr. Wilfried Friedl
Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien
Tel.: +43 1 33 111-530
E-Mail: wilfried.friedl@auva.at
Web: www.auva.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAU0001