• 15.05.2009, 18:51:02
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ÖVP-Europa-Wahlauftakt II - Josef Pröll: Wenn die Krise härter wird, wird Europa unverzichtbar

Ernst Strasser hat für die ÖVP immer führende Verantwortung übernommen

Salzburg, 15. Mai 2009 (ÖVP-PD) „Wir haben ein starkes
Kandidaten-Team und wir haben mit Ernst Strasser einen
Spitzenkandidaten, der für die ÖVP immer führende Verantwortung in
harten Zeiten übernommen hat“, betonte ÖVP-Bundesparteiobmann Josef
Pröll, unter anhaltendem Applaus der 2.500 Gäste beim ÖVP-Europa-
Wahlauftakt in der „Arena Salzburg“. Ernst Strasser sei einer, „der
gemeinsam mit seinem Team ganz wichtige Fragen beantworten kann und
beantworten wird.“ ****

Zu Beginn seiner Rede ging Pröll auf die aktuelle Lage ein:
„Die Finanz- und Wirtschaftswelt Europas sowie Österreichs befindet
sich in der schwersten Krise seit 1945. Die Europäische Union zeigt
in diesen Wochen und Monaten eines: Wenn die Krise härter wird,
dann wird Europa unverzichtbar – alleine haben wir keine Chance.
Aber gemeinsam können wir diese Krise bewältigen.“ Es brauche „ein
klares Augenmaß und eine Politik, wie wir sie in der ÖVP verstehen
- gerade mit unseren Werten und Grundsätzen, mit der sozialen
Marktwirtschaft, die wir eingesetzt haben, die in Zukunft
unverzichtbar sein wird.“

„Jene die heute schreien ‚Zurück zur Verstaatlichung’, weil die
Krise aus der freien Marktwirtschaft gekommen sei, irren
grundsätzlich“, so Pröll. Man kenne „die Bilder des 1. Mai –
während die ÖVP mit der Regierungsmannschaft gearbeitet hat und
Jugendarbeitslosigkeits-Programme so wie vieles andere beschlossen
hat - mit den traditionellen Mai-Aufmärschen, und gerade in den
vergangen Tagen gibt es auf der anderen Seite sehr unappetitliche
Bilder zu sehen. Gerade für unsere Gesinnungsgemeinschaft kommt es
nicht darauf an auseinander zu dividieren, sondern zu integrieren“,
stellte Pröll klar. „Ein Grundsatz muss für die ÖVP gelten: Wenn
Krisenzeiten sind, steigt die Unsicherheit. Aber weder die zum
Klassenkampf geballte Faust, noch der ausgestreckte rechte Arm,
sondern die ruhige Hand – Sachverständnis und die Kompetenz der ÖVP
werden dieses Land, gemeinsam mit Europa, aus der Krise führen“, so
Pröll. Dies sei „die Aufgabe in diesen ganz entscheidenden Tagen“.

„Wir müssen unseren Kurs und unsere Position halten, aber dazu
ist es notwendig, dass wir auch bei Wahlen gestärkt aus dem Rennen
hervorgehen.“ Diese Wahl sei für „die ÖVP wichtiger, als für viele
andere. Wir wissen, wie wichtig Europa für Österreich und wie
wichtig die Stellung der ÖVP in der Europapolitik für Österreich in
Europa ist“, stellte Pröll klar. „Immer waren Frauen und Männer aus
der ÖVP in ganz entscheidenden Momenten für Österreich zur Stelle.
Immer dann, wenn es für Österreich darauf ankam und immer dann,
wenn für Österreich ganz entscheidende Weichen zu stellen waren.
Und dies waren die besten Weichenstellungen, die für Österreich
vorgenommen wurden“, betonte der ÖVP-Bundesparteiobmann und weiter:
„Es waren ÖVP-Politiker, die die schwerfällige Sozialdemokratie –
die sie bis heute geblieben sind - dazu bewegt haben, Österreich in
die europäische Familie zu führen.“ Heute sei „Europa friedlich und
kraftvoll – dies war oft ein Widerspruch und hat in Kriegen
gemündet – aber heute gibt es den lebenden Beweis. Frieden zwischen
den Ländern und sozialer Friede in den Ländern. Dies ist das
Fundament, dass Europa auf allen Ebenen verbuchen kann.“ Gemeinsam
müsse „an dem Projekt Europa weitergebaut werden.“

Wer könnte etwas besser „durchsetzen“ als Strasser, dem die
europäische Politik nicht fremd sei. „Als Innenminister war
Strasser ganz entscheidend dabei, als wichtige Weichenstellungen
für Europa – als in der Frage der Integration Österreichs aus
sicherheitspolitischen Gründen wichtige Pflöcke eingeschlagen
wurden – ist der Name Strasser immer noch mit sehr viel Respekt
verbunden“, so Pröll. Strasser könne „die österreichischen
Interessen und den pro-europäischen Kurs der ÖVP noch weiter
ausbauen“.

„Wir haben mehr als andere die Chance, weil wir eine Partei aus
der Mitte des Volkes sind – wir tragen es im Namen. Wir sind die
Bürgermeister-Partei und die Partei des Volkes“, so der ÖVP-
Bundesparteiobmann und abschließend: „Wir haben die Verpflichtung
die Themen die uns bewegen und uns stark gemacht haben, auf allen
Ebenen zu kommunizieren.“

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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