- 15.05.2009, 11:49:39
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APA-OTS Politikportalanalyse: Diskussion über Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten
Innsbruck (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut erstellt im
Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist
genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (08. bis 14. Mai
2009) steht Vizekanzler Josef Pröll an erster Position.
ÖVP-Spitzenkandidat Ernst Strasser belegt Rang zwei,
Wissenschaftsminister Johannes Hahn folgt auf Rang drei.
Die Spitzenposition im Top-30 Politikerranking nimmt mit 295
Nennungen Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll ein. Er steht
vor allem rund um die Diskussion über die Absetzbarkeit der
Kinderbetreuungskosten im medialen Rampenlicht.
Familienstaatssekretärin Christine Marek (Neueinstieg, Rang 21, 79
Nennungen) legt dazu die entsprechende Richtlinie vor. Während Pröll
lediglich acht Stunden Ausbildungsnachweis für BetreuerInnen
vorsieht, fordert Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek
(Neueinstieg, Rang 27, 70 Nennungen) mindestens 20 Stunden. Ein
weiteres mediales Thema Prölls ist der Gratis-Kindergarten, der für
alle 5-Jährigen ab Herbst kostenlos sein wird.
Ernst Strasser (Rang zwei, 204 Nennungen) - Spitzenkandidat der
ÖVP für die Europawahl - wird von den heimischen Medien hauptsächlich
in Verbindung mit der neuen EU-Asylrechtlinie thematisiert. Strasser
spricht sich wie Innenministerin Maria Fekter (Neueinstieg, Rang 17,
99 Nennungen) gegen diese aus, da sie den österreichischen
Arbeitsmarkt überfordern würde. Auch SP-Mandatar Hannes Swoboda (Rang
fünf, 165 Nennungen) spricht sich gegen die neue Richtlinie aus. Von
den Spitzenkandidaten der Europawahl können sich weiters Andreas
Mölzer, FPÖ (Rang acht, 151 Nennungen), Ulrike Lunacek, Grüne
(Neueinstieg, Rang 15, 103 Nennungen), Ewald Stadler, BZÖ (Rang 26,
71 Nennungen) sowie Hans-Peter Martin der gleichnamigen Liste (Rang
elf, 117 Nennungen) im Ranking platzieren.
Wissenschaftsminister Johannes Hahn (Neueinstieg, Rang drei, 203
Nennungen) verteidigt den Ausstieg Österreichs aus der
CERN-Mitgliedschaft. Grund für den Austritt aus dem größten
Forschungsprojekt Europas seien die hohen Mitgliedsbeiträge. Die
bisher jährlichen Kosten von rund 20 Millionen Euro werden nun in
andere Projekte investiert.
Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (Rang vier, 171
Nennungen) wurde beim VP-Landesparteitag einstimmig in seinem Amt als
Landesparteiobmann bestätigt. Im Hinblick auf die bevorstehende
Landtagswahl im Herbst erklärt Pühringer, dass man die politischen
Mitbewerber nicht unterschätzen dürfe.
Weitere Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking:
Doris Bures, SPÖ (Rang 14, 109 Nennungen); Johannes Voggenhuber,
Grüne (Rang 22, 78 Nennungen); Christian Ragger, BZÖ (Rang 23, 75
Nennungen); Wolfgang Welser, WKÖ (Rang 24, 74 Nennungen); Wolfgang
Sobotka, ÖVP (Rang 25, 73 Nennungen) und Erich Foglar, ÖGB (Rang 30,
63 Nennungen).
Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking elf Politikerinnen und
Politiker der ÖVP und acht der SPÖ. Das BZÖ ist mit drei Vertretern
präsent, FPÖ und Grüne stellen je zwei Akteure.
Außerdem unter den Top-30: EU-Mandatar Hans-Peter Martin von der
gleichnamigen Liste, Bundespräsident Heinz Fischer,
WK-Bundesspartenobmann Industrie Wolfgang Welser und Präsident des
ÖGB Erich Foglar.
MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das
OTS-Politikerportal www.politikportal.at kostenlos abrufbar.
MediaWatch-Report Politik
Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich
aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut
analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale
politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen
Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben
Radio-Nachrichtensendungen.
Fokus - Europawahl 2009
Anlässlich der Europawahl 2009 bietet der MediaWatch-Report
Politik zusätzlich einen Analyse-Schwerpunkt und beleuchtet in den
Ausgaben bis zur Wahl die Medienpräsenz der Spitzenkandidatinnen und
-kandidaten.
Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.
Rückfragehinweis:
MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH Hannes Vorhofer Geschäftsführer Tel.: +43 512 588 959-0 E-Mail: [email protected] http://www.apa-mediawatch.at APA - Austria Presse Agentur Barbara Rauchwarter Leitung Marketing & Kommunikation Tel.: +43/1/360 60-5700 E-Mail: [email protected] http://www.apa.at
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