• 15.05.2009, 11:11:07
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  • OTS0148 OTW0148

Ökostromgesetz: Grillitsch fordert konstruktive Lösung von Industriellenvereinigung

Fehlende Bewilligung verhindert jobbringende Investitionen

Wien (OTS) - EUR 624 Mio. stünden heuer für Ökostromprojekte zur
Verfügung und können nicht ausgelöst werden, weil das Ökostromgesetz
noch immer in Brüssel liegt und nicht notifiziert ist", erklärte
heute Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch. Für Industriebetriebe ist
im Gesetzesentwurf bei Überschreitung einer gewissen Kostengrenze
eine Deckelung vorgesehen - und genau darin sehen die Brüsseler
Beamten das Problem bei der Bewilligung. Grillitsch fordert daher die
Industriellenvereinigung zum gemeinsamen Dialog für konstruktive
Lösungen auf. In Österreich könnten mit entsprechenden Investitionen
in den Ausbau erneuerbarer Energiequellen rund 75.000 neue Lehr- und
Arbeitsplätze geschaffen werden. "Gerade in Zeiten der Krise müssen
wir alles daransetzen, das Ökostromgesetz durchzubringen, um neue
Jobs zu schaffen", so Grillitsch.

"Wenn nicht bald grünes Licht kommt, können wichtige Maßnahmen wie
die Erhöhung der Förderdauer, die Neubewertung der Tarife und die
Unterstützung für rohstoffabhängige Anlagen nicht umgesetzt werden.
Es ist an der Zeit, dass vonseiten der Industrie Vorschläge für einen
Kompromiss kommen, ansonsten wird das Gesetz bis zum Sankt
Nimmerleinstag in Brüssel und die EUR 624 Mio. im Topf liegen
bleiben", so der Bauernbundpräsident.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

Bauernbund Österreich 
   Brucknerstraße 6/3, A - 1040 Wien 
   Tel.: +43 1 505 81 73 - 28 
   Fax: +43 1 505 81 73 - 9928 
   Mobil: 0664/82 100 60
   mailto:[email protected] 
   www.bauernbund.at

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