Frauennetzwerk Medien protestiert gegen Diffamierung Lunaceks als "Kampflesbe"

Strobl: Diese Art "politischer Kultur" sollte in keiner demokratisch gewählten Partei Platz haben

Wien (OTS) - Das "Frauennetzwerk Medien" protestiert entschieden gegen die Diffamierung der Grünen EU-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek als "Kampflesbe". Die Rechfertigung Wendelin Mölzers, es handle sich bei der Aussage im internen Grundpapier zwar nicht um die "feine Englische Art", Diffamierung und Diskreditierung sei aber "Teil der politischen Kultur" spottet jeder Beschreibung, betont die Vorsitzende des unabhängigen Netzwerks, Karin Strobl.

Die Bezeichnung "Kampflesbe" ist herablassend und diskriminierend. Dass Lunacek selbst den Anwürfen mit Humor begegnet, macht das Vorgehen, Menschen auf einer höchstpersönlichen Ebene mit Schmähungen zu demütigen, um nichts legitimer. Diese Art der "politischen Kultur" sollte in keiner demokratisch gewählten Partei Platz haben.

Die Mitglieder des "Frauennetzwerk Medien" haben sich unter anderem der Wahrung der objektiven Darstellung von Frauen in den Medien und Medien-relevanten Publikationen verschrieben. Wir fordern daher eine Entschuldigung der FPÖ-Parteivertreter sowie eine klare Distanzierung aller im Parlament vertretenen Parteien.

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