- 14.05.2009, 09:45:06
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SJ Wien zu heutiger "Anti-Moschee"-Demo: Den Rechten die Straße nicht überlassen!
Gegendemonstration ab 16 Uhr vor dem Parlament
Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend Wien ist empört über die
Nichtuntersagung der heutigen "Anti-Moschee"-Demonstration. Obwohl im
Vorfeld massiv in Neonaziforen mobilisiert wurde und schon bei der
letzten Demonstration über 100 Neonazis auf der Straße waren, werde
nichts gegen den rassistischen Mob unternommen. Dass die angeblich
parteiunabhängige Bürgerinitiative gemeinsam mit Neonazis auf die
Straße gehe, entlarve ihre Programmatik. Dass sich anschließend auch
noch HC Strache dazugeselle und mit einer Rede die Stimmung anheize,
passe offensichtlich ins Konzept.****
Sandra Breiteneder, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien,
dazu: "In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass Neonazis und
Rassisten immer offener auftreten. Die unfassbaren Vorfälle im
ehemaligen Konzentrationslager Ebensee zeigen, dass es
Handlungsbedarf gibt. Innenministerin Fekter ist sich über die
Dimension der Vorfälle wohl nicht im Klaren, sonst würde sie in
diesem Zusammenhang nicht von ‚gegenseitigen Provokationen’ sprechen.
Eine Gedenkveranstaltung unter der Beteiligung ehemaliger
KZ-Häftlinge als Provokation zu bezeichnen, ist eine Schande."
Die Demonstration des Bündnisses gegen Rassismus und Zivilcourage
findet ab 16.00 Uhr vor dem Parlament mit der Unterstützung
zahlreicher Organisationen und vieler Prominenter statt. Nähere
Informationen sind unter www.solidarisieren.at zu finden.
Sandra Breiteneder abschließend: "Wir rufen alle AntifaschistInnen
und AntirassistInnen auf, sich an der heutigen Demonstration zu
beteiligen. Wir dürfen den Hetzern, Rassisten und Neonazis nicht die
Straße überlassen. Weder in Linz, noch in Ebensee, noch in Wien! Wie
sagen: Kein Platz für Nazis und Rassisten!" (Schluss)
Rückfragehinweis:
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