Premiere veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2009 Wesentliche Kennzahlen:

München (OTS) -

  • Umsatz von 232,7 Mio. Euro (Q1 2008: 231,0 Mio. Euro*)
  • EBITDA minus 29,8 Mio. Euro (Q1 2008: plus 2,9 Mio. Euro)
  • Netto-Verlust in Höhe von 80,0 Mio. Euro (Q1 2008: 28,1 Mio. Euro)
  • 2,371 Mio. Abonnenten zum 31. März
  • Monatlicher ARPU von 24,85 Euro, Anstieg von knapp 1Euro im Vergleich zu Q4 2008
  • Neue Kreditlinien in Höhe von 525 Mio. Euro nach Abschluss der Kapitalerhöhung im April verfügbar
  • Ausblick für 2009 und Folgejahre bestätigt

Im ersten Quartal 2009 erzielte Premiere einen Gesamtumsatz von 232,7 Mio. Euro (Q1 2008: 231,0 Mio. Euro). Die operativen Aufwendungen lagen mit 262,5 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahrs (Q1 2008: 228,1 Mio. Euro). Der Kostenanstieg resultierte in erster Linie aus Sondereffekten im Vorjahresquartal in Höhe von 16,3 Mio. Euro, die im 1. Quartal 2009 nicht auftraten, sowie aus Restrukturierungskosten von 9,0 Mio. Euro im 1. Quartal 2009. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen) lag bei minus 29,8 Mio. Euro (Q1 2008: plus 2.9 Mio. Euro), der Konzernverlust betrug 80,0 Mio. Euro (Q1 2008: 28,1 Mio. Euro). Das Unternehmen verzeichnete im 1. Quartal 2009 einen operativen Cash-Flow von minus 14,2 Mio. Euro (Q1 2008: minus 45,9 Mio. Euro). Die Nettoverbindlichkeiten beliefen sich zum Ende des 1. Quartals auf 313.4 Mio. Euro (Q4 2008: 318,1 Mio. Euro). Zum 31. März 2009 zählte Premiere 2,371 Mio. direkte Abonnenten, 28.000 weniger als zum Jahresende 2008 (31.12.2008: 2,399 Mio.). Die Zahl der Kunden für das auslaufende Premiere Flex-Angebot sank im Berichtszeitraum um 17.000 auf 68.000. Die Kündigungsquote ging gegenüber dem Vorquartal (Q4 2008: 22,9 Prozent) leicht auf 22,4 Prozent zurück. Der Programm-ARPU stieg um knapp einen Euro von 23,86 Euro im 4. Quartal 2008 auf 24,85 Euro im 1. Quartal 2009. Mark Williams, Vorstandsvorsitzender der Premiere AG: "Die Ergebnisse des ersten Quartals liegen im Rahmen unserer Erwartungen. Wir erwarten im zweiten Halbjahr eine Steigerung der Abonnentenzahlen nach umfangreichen Maßnahmen im Vertrieb, im Marketing und im Kundenservice." Neue Kreditlinien in Höhe von 525 Mio. Euro nach Abschluss der Kapitalerhöhung im April verfügbar Premiere hat mit dem Erlös aus der im April abgeschlossenen Kapitalerhöhung die bestehenden Kredite abgelöst und verfügt jetzt über neue langfristige Kredite in einer Gesamthöhe von 525 Mio. Euro. Ausblick für 2009 und Folgejahre bestätigt Premiere bestätigt den Ausblick für 2009 und die Folgejahre, der mit der Vorlage der Jahreszahlen 2008 gegeben wurde.

  • Steigerung der Abozahlen ab Q3 2009 nach umfangreichen Vertriebs-, Marketing- und Kundenservicemaßnahmen erwartet
  • Negativer Cash-Flow im Bereich von 250 bis 275 Mio. Euro und deutliches EBITDA-Minus für 2009 erwartet
  • Break-Even sowohl bei EBITDA als auch Cash-Flow auf Monatsbasis während des 4. Quartals 2010 erwartet, wobei beide Jahresergebnisse noch negativ ausfallen
  • Nettogewinn und positiver Cash-Flow ab dem Jahr 2011 erwartet

* Umsätze und Kosten der aufgegebenen Geschäftsaktivität Home of Hardware wurden herausgerechnet. In dieser Meldung aufgeführte Werte für Q1 2008 sind nicht mit den im Mai 2008 veröffentlichten Zahlen vergleichbar. Zu den Geschäftszahlen für das 1. Quartal findet um 11.30 Uhr eine Telefonkonferenz für die Presse statt. Die Einwahldaten erhalten Sie telefonisch unter 089/99 58-63 47. Diese Meldung ist im Internet unter info.premiere.de abrufbar. Diese Medienmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements der Premiere AG beruhen. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die Ertragslage, Profitabilität, Wertentwicklung oder das Ergebnis der Premiere AG oder der Erfolg der Medienindustrie wesentlich von derjenigen Ertragslage, Profitabilität, Wertentwicklung oder demjenigen Ergebnis abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. In Anbetracht dieser Risiken, Ungewissheiten sowie anderer Faktoren sollten sich Empfänger dieser Unterlagen nicht unangemessen auf diese zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Die Premiere AG übernimmt keine Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse und Entwicklungen anzupassen. Rückfragehinweis:

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