Hakl: Investitionen in Forschung, Innovation und Technologie sind wichtiges Signal in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Wien (ÖVP-PK) - "Es ist gerade in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten ein wichtiges Signal, in Forschung, Innovation und Technologie zu investieren. Denn unternehmensnahe Forschung bringt uns schneller durch die Krise und sichert uns danach einen Wettbewerbsvorteil. In diesem Sinne sind budgetäre Schwerpunktsetzungen in Forschung nötig, um den Wirtschafts- und Technologiestandort Österreich weiter zu stärken. Unternehmensnahe Forschungsförderung landet direkt bei den Unternehmen, die besonders jetzt Geld für Projekte benötigen und durch diese zusätzlichen Mittel Arbeitsplätze sicherstellen können." Das erklärte die Sprecherin der ÖVP für Innovation und Telekommunikation, Abg. Mag. Karin Hakl, zum Budgetkapitel Forschung, Innovation und Technologie, das heute, Mittwoch, im Unterausschuss des Budgetausschusses behandelt wird. ****

Die Mittel für den Forschungsteil des Wirtschaftsressorts erhöhen sich von 75,1 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 79,8 Millionen Euro im Jahr 2009 - "sehr wichtig ist dabei die Förderung der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie die Offensive für Forschung und Entwicklung", so Hakl. Im Jahr 2010 erhöht sich das Budget für diesen Forschungsteil des Wirtschaftsressorts noch einmal von 79,8 Millionen auf 104,6 Millionen. Hier sind zusätzliche Mittel für Forschung und Entwicklung in der Höhe von 45,4 Millionen budgetiert, die der Wirtschaft helfen sollen. Hakl: "Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten soll es in Österreich weiterhin neue Entwicklungen und Innovationen geben."

Eine Verringerung von 408,9 Millionen Euro auf 349,5 Millionen Euro erfährt der Forschungsteil des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), führte Hakl weiter aus. Hauptgrund dafür ist der Transfer des Fonds für Wissenschaft und Forschung (FWF) an die Kategorie "Wissenschaft und Forschung". Dieser Transfer beläuft sich auf 70,8 Millionen. Im Jahr 2010 werden auch die Forschungsausgaben des BMVIT von 349,5 Millionen auf 352,3 Millionen angehoben. Auch hier werden zusätzliche Mittel für Forschung und Entwicklung in der Höhe von 74,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Insgesamt stehen in den Budgets 2009/2010 Zusatzmittel in der Höhe von 404 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Diese Mittel werden auf die Ressorts (BMWF, BMVIT und BMWJF) verteilt, fasste Hakl zusammen.

Auf Grund konjunkturfördernder Maßnahmen werden in den Jahren 2009 und 2010 jeweils zusätzlich 50 Millionen für Forschung und Entwicklung zur Verfügung gestellt - diese sind in den oben genannten 404 Millionen Euro bereits enthalten. Zwei Drittel davon - das sind 33 Millionen - werden für wirtschaftnahe Forschungsförderungen verwendet, so Hakl.

Die Quote für Forschung und Entwicklung setzt sich aus mehreren Töpfen zusammen - neben den im Budget veranschlagten Mitteln kommen noch Mittel aus der Nationalstiftung und die Forschungsprämie hinzu. "Die Erreichung der Drei-Prozent-Hürde bis ins Jahr 2010 sollte zwar ein Ziel sein, viel wichtiger ist es im Moment aber, auf technologische Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung zu achten", schloss die ÖVP-Innovations-Sprecherin. (Schluss)

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