- 13.05.2009, 11:48:46
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ÖAAB-Tamandl: Klassenkampf erhält keinen einzigen Arbeitsplatz
Gemeinsam durch die Krise, statt einsam auf der Straße
Wien (ÖAAB Wien) - "AK-Präsident Tumpel tritt mit der Teilnahme an
den heutigen Gewerkschaftsdemonstrationen ein weiteres Mal den Beweis
an, dass unser Vorwurf die Parteipolitik vor die
Interessensvertretung zu stellen, mehr als berechtigt ist", so
Gabriele Tamandl, Spitzenkandidatin der Fraktion ÖAAB-Christliche
Gewerkschafter bei den Wiener AK-Wahlen. "Würde er sein Amt als
Sozialpartner und Interessensvertreter ernst nehmen, würde er sich in
Verhandlungen befinden, nicht auf der Straße!"
Gabriele Tamandl mahnt ein weiteres Mal Augenmaß und
Fingerspitzengefühl in Sachen Lohnverhandlungen von beiden Seiten
ein: "Die Krise darf nicht allein von den Arbeitnehmer/-innen
getragen werden müssen, das muss allen Beteiligten klar sein. Von
Nulllohnrunden halte ich überhaupt nichts, diese können sich nur
kontraproduktiv auf die Wirtschaft auswirken!" Lohnerhöhungen mit Maß
müssen das Ziel sein, so Tamandl weiter. Die Rückkehr zu
Klassenkampf, wie sie der Rote AK-Präsident vorexerziere, sei aber
auch nicht des Rätsels Lösung. "Wir, die
Arbeitnehmer/-innenvertreter, müssen gerade jetzt die Unternehmen als
Partner sehen und begreifen und nicht als Gegner. Der Gegner ist die
wirtschaftliche Lage, wir müssen uns nicht noch eine zusätzliche
Front aufmachen, indem wir vom Verhandlungstisch aufspringen und
versuchen mit Demos Macht zu demonstrieren!", so Tamandl
abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖAAB Wien, Michaela Spettel, Pressesprecherin
Tel.: 0664/8383 247, Mail:[email protected]
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