ÖAAB-Tamandl: Klassenkampf erhält keinen einzigen Arbeitsplatz

Gemeinsam durch die Krise, statt einsam auf der Straße

Wien (ÖAAB Wien) - "AK-Präsident Tumpel tritt mit der Teilnahme an den heutigen Gewerkschaftsdemonstrationen ein weiteres Mal den Beweis an, dass unser Vorwurf die Parteipolitik vor die Interessensvertretung zu stellen, mehr als berechtigt ist", so Gabriele Tamandl, Spitzenkandidatin der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter bei den Wiener AK-Wahlen. "Würde er sein Amt als Sozialpartner und Interessensvertreter ernst nehmen, würde er sich in Verhandlungen befinden, nicht auf der Straße!"

Gabriele Tamandl mahnt ein weiteres Mal Augenmaß und Fingerspitzengefühl in Sachen Lohnverhandlungen von beiden Seiten ein: "Die Krise darf nicht allein von den Arbeitnehmer/-innen getragen werden müssen, das muss allen Beteiligten klar sein. Von Nulllohnrunden halte ich überhaupt nichts, diese können sich nur kontraproduktiv auf die Wirtschaft auswirken!" Lohnerhöhungen mit Maß müssen das Ziel sein, so Tamandl weiter. Die Rückkehr zu Klassenkampf, wie sie der Rote AK-Präsident vorexerziere, sei aber auch nicht des Rätsels Lösung. "Wir, die Arbeitnehmer/-innenvertreter, müssen gerade jetzt die Unternehmen als Partner sehen und begreifen und nicht als Gegner. Der Gegner ist die wirtschaftliche Lage, wir müssen uns nicht noch eine zusätzliche Front aufmachen, indem wir vom Verhandlungstisch aufspringen und versuchen mit Demos Macht zu demonstrieren!", so Tamandl abschließend.

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