• 12.05.2009, 13:52:48
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Forschungsabteilung des Weltkonzerns Fresenius kommt nach Krems

LH Pröll: "Visitenkarte für den Standort Niederösterreich"

St. Pölten (NLK) - Der Weltkonzern Fresenius Medical Care,
weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im
Bereich Dialyse, übersiedelt die Forschungsabteilung
"Adsorbertechnologie" nach Krems. Die Verlagerung aus Deutschland
nach Krems erfolgt ab 2010, ab Mitte 2010 soll die Produktion
starten.

"Diese Entscheidung des Weltkonzerns Fresenius zeigt die
Attraktivität des Standortes Niederösterreich und des
Technologiestandortes Krems", freute sich Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll. Krems verfüge über ein bestens aufgeschlossenes Betriebsareal,
optimale Infrastruktur und ein forschungsorientiertes Umfeld, betonte
der Landeshauptmann.

Weiters käme es zu einer Belebung des Arbeitsmarktes, so Pröll.
Derzeit arbeiten im bereits in Krems angesiedelten Tochterunternehmen
"Biotec Systems" 14 Arbeitskräfte, diese Zahl wird nun auf 30 hoch
qualifizierte Arbeitsplätze aufgestockt. Die Entscheidung sei ebenso
eine "Bestätigung für das Land Niederösterreich als
Technologiestandort", das Land Niederösterreich habe in den letzten
Jahren rund 15 Millionen Euro in den Technopol-Standort Krems
investiert und damit rund 115 hoch qualifizierte Arbeitsplätze
geschaffen, informierte Pröll. Die Ansiedlung dieser
Forschungsabteilung von Fresenius Medical Care sei "eine Visitenkarte
für den Standort Niederösterreich", so der Landeshauptmann, und
zeige, "dass sich Niederösterreich auch in schwierigen Zeiten
behaupten" könne.

Dank Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Technologie habe
Niederösterreich die Chancen der Europäischen Erweiterung genutzt und
sich durch harte Arbeit einen Vorsprung erarbeitet, verwies Pröll
auch auf neueste Studien, die das Land Niederösterreich auf Platz 1
bei Kaukraft, Netto-Einkommen und Produktivität sehen.

Von einer "europäischen Erfolgsgeschichte" sprach auch
Fresenius-Vorstand Dr. Emanuele Gatti. Die Entscheidung des weltweit
agierenden Konzerns für die Verlegung nach Krems sei auch "eine Frage
der Standortfaktoren" gewesen. "Hier finden wir ausgezeichnete
Standortfaktoren für Forschung, Entwicklung und Produktion vor", so
Gatti. Fresenius Medical Care zähle rund 60.000 Mitarbeiter auf der
ganzen Welt und verfüge über Produktions- und Forschungseinrichtungen
in mehr als 20 Ländern, informierte Gatti.

Eine "besondere Auszeichnung für den Wirtschaftsstandort Krems",
sah auch die Kremser Bürgermeisterin Landtagsabgeordnete Inge Rinke
in der heute bekannt gegebenen Entscheidung des Weltkonzerns
Fresenius Medical Care. Rinke hob vor allem die gute Zusammenarbeit
mit dem Land Niederösterreich und der Donau-Universität Krems hervor.

Die Tochtergesellschaft von Fresenius Medical Care, "Biotec
Systems", ist bereits seit 1. Juli 2000 im Regionalen
Innovationszentrum (RIZ) Krems angesiedelt und produziert so genannte
"Adsorberkapseln" für die Therapie von Leberversagen und anderen
Erkrankungen. Nun wird auch die deutsche Forschungsabteilung für
Adsorbertechnologie nach Krems verlagert. Das Unternehmen Fresenius
Medical Care mit Sitz in Bad Homburg (Deutschland) verzeichnet einen
Umsatz von über 10 Milliarden Euro pro Jahr.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
http://www.noe.gv.at/nlk

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