• 11.05.2009, 12:30:00
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VP-Gerstl: Untertunnelungen in Wien - für mehr Lebensqualität!

Wien (OTS) - Die ÖVP Wien enthüllte heute Vormittag an der
Kennedybrücke ein 16-Bogen-Plakat, das die Machbarkeit einer
Untertunnelung der Kennedybrücke visualisiert. "Wir wollen die
Wienerinnen und Wiener darüber informieren, dass Dinge machbar und
möglich sind - wenn man nur möchte.", so Wolfgang Gerstl,
Verkehrssprecher der ÖVP Wien: "Die Kennedybrücke ist eines von
unzähligen Beispielen, die Tag für Tag belegen, dass die Stadt Wien
auf Kosten der Bewohnerinnen und Bewohner wichtige Maßnahmen
verschleppt und verschläft!"

Die Untertunnelung der Kennedybrücke sei, so Gerstl weiter, seit 1963
angedacht. 1988 wurde dann seitens der Stadt Wien eine Kommission
beauftragt, die die Untertunnelung auf Sinnhaftigkeit und Machbarkeit
prüfte. Die abschließende Empfehlung der Kommission war eindeutig:
Die Untertunnelung wurde empfohlen. "Seither ist nichts mehr
passiert.", ärgert sich der Verkehrssprecher: "Die Anrainerinnen und
Anrainer sind hier tagtäglich einem extrem hohen Lärmpegel und
starker Umweltverschmutzung ausgesetzt. Eine Untertunnelung würde dem
Entgegenwirken und Grünflächen dort schaffen, wo sich jetzt Autos
stauen." Aber auch die Autofahrer/innen würden von einer
Untertunnelung profitieren. "Alleine die Untertunnelung des Gürtels
und im Bereich der Kennedybrücke würde einen zügigen Verkehrsfluss
bringen. Ohne Ampel ist der Verkehr nämlich nicht nur flüssiger,
sondern auch schadstoffärmer, denn die höchsten Abgaswerte entstehen
beim Stopp-and-go vor Ampeln.", so Wolfgang Gerstl.

Untertunnelungen auch an vielen anderen Orten der Stadt
möglich und machbar

Die ÖVP Wien hat im Wiener Gemeinderat bereits 2007 den Antrag
eingebracht, Teile des Gürtels unterirdisch zu führen, um hier mehr
Lebensqualität für die Anrainerinnen und Anrainer zu schaffen. Anfang
2009 wurden weitere Anträge eingebracht, die zum Teil bereits in den
achtziger Jahren seitens der Stadt Wien im "Leitprojekt Wiental"
vorgesehen waren und etwa die Tieferlegung des Gürtels im Bereich der
Kreuzung Döblinger Hauptstraße/Nußdorfer Straße und die
Untertunnelung im Bereich der Kennedybrücke (von der Schloßallee bis
zur Einwanggasse) vorsahen. Als weitere möglich Orte für
Untertunnelungen zählt der Verkehrsprecher der ÖVP Wien den Bereich
des Franz Josef Kai, die Breitenfurter Straße bei der Kreuzung der
Altmannsdorfer und das Bezirkszentrum von Floridsdorf auf.

"In Wien existieren zahlreiche weitere verkehrskritische Zonen wie
etwa der Gürtel bzw. die Westausfahrt, die stark befahren sind.
Tägliche Stauungen sind hier vorprogrammiert.", so Gerstl. So waren
beispielsweise laut den letzten Verkehrszählungen aus dem Jahre 2005
am Gürtel, Höhe Südtiroler Platz, täglich durchschnittlich 65.483
Fahrzeuge und zwischen Schönbrunner- und Kennedybrücke 62.533
Fahrzeuge unterwegs. "Diese Zahlen sind mit dem Verkehrsaufkommen der
Westautobahn, Höhe St. Pölten, vergleichbar.", so Gerstl weiter:
"Vergleicht man Wien mit internationalen Metropolen wie München,
Berlin, Paris oder Madrid, die flächenmäßig weitaus größer sind und
auch mehr Einwohner/innen aufweisen, so muss man klar festhalten,
dass Wien jene Stadt mit den wenigsten Untertunnelungen in Europa
ist." Damit in Wien endlich was weitergeht fordert der
Verkehrssprecher die Stadt Wien auf, endlich tätig zu werden. "Die
Untertunnelung der Kennedybrücke wäre der längst überfällige erste
Schritt für weniger Stau, weniger Zeitverlust, weniger Lärm und mehr
Lebensqualität!", so Gerstl abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
TEL (01) 515 43 - 942
FAX (01) 515 43 - 929
mailto: [email protected]
http://www.oevp-wien.at

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