• 11.05.2009, 11:54:04
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Papstreise: Wiener Oberrabbiner hofft auf heilende Worte

Wien, 11.05.2009 (KAP) Der Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg
hofft, dass der Besuch von Papst Benedikt XVI. in Israel entstandene
"Schäden" im Verhältnis von Juden und Christen reparieren kann. Er
sei "neugierig" auf die Aussagen des Papstes, sagte Eisenberg am
Montagmorgen im ORF-Ö 1-Journal: "Ich hoffe, dass die Aussagen in
einem solchen Sinn sein werden, dass entstandene Wunden zum Teil
geheilt werden können".

Die jüdischen Gemeinden wären mit mehreren Dingen in der letzten
Zeit "nicht zufrieden" gewesen, erinnerte der Wiener Oberrabbiner.
Konkret nannte er die Wiederzulassung der Karfreitagsfürbitte für
die katholische Liturgie nach "altem Usus" sowie die Aufhebung der
Exkommunikation des lefebvrianischen Bischofs Richard Williamson
durch den Vatikan. "Das war natürlich etwas, was uns Juden sehr
besorgt gemacht hat", so Eisenberg.

(ende)
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