- 08.05.2009, 07:56:42
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- OTS0007 OTW0007
EANS-Adhoc: Marseille-Kliniken AG / - Umsatzsteigerung in den ersten drei Quartalen 2008/2009 auf 174,3 Mio. Euro - Trendwende bei den Anlaufkosten der Expansionseinrichtungen vollzogen - Keine negativen Einflüsse durch konjunkturelle Eintrübung
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08.05.2009
Berlin, 8. Mai 2009. Die Marseille-Kliniken AG (Prime Standard, ISIN DE
0007783003, MKA) hat den operativen Umsatz in den ersten drei Monaten des
Geschäftsjahres 2008/2009 (01.07.2008 - 31.03.2009) um 2,1 % auf 174,3 Mio. Euro
steigern können (Vorjahr: 170,6 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Anteilen
Minderheiten ging von 10,4 Mio. Euro auf -3,0 Mio. Euro zurück, wobei im
Vorjahreswert Sondereffekte in Höhe von 11,9 Mio. Euro enthalten waren. Das
Ergebnis pro Aktie reduzierte sich damit auf -0,24 Euro gegenüber 0,86 Euro im
Vorjahr. Das EBIT/IFRS belief sich auf 1,4 Mio. Euro nach 12,6 Mio. Euro
inklusive Sondereffekten im Vorjahr. Das EBITDAR/IFRS betrug 43,1 Mio. Euro nach
zuvor 51,0 Mio. Euro. Das bilanzierte Eigenkapital ging von 82,2 Mio. Euro auf
76,0 Mio. Euro zurück. Eine Zunahme von 32,6 % auf 33,7 % verzeichnete die
Eigenkapitalquote, während die Nettoverschuldung gegenüber dem Vorjahreswert von
69,8 Mio. Euro auf aktuell 68,7 Mio. Euro abgebaut werden konnte.
Der Rückgang des Konzernergebnisses auf -3,0 Mio. Euro basiert im Wesentlichen
auf einem außerordentlichen Ertrag im Vorjahreszeitraum aus dem Verkauf einer
Immobilie in Höhe von 6,9 Mio. Euro sowie aus einem latenten
Steuererstattungsanspruch von 4,9 Mio. Euro. Abzüglich dieser Sondereffekte
betrug das vergleichbare Vorjahresergebnis inklusive der Anlaufkosten für neue
Einrichtungen -1,5 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum wirkten sich gestiegene
Aufwendungen für Energie und Instandhaltungen sowie laufende Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände negativ im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum
aus.
Das nach DVFA/SG (IFRS) bereinigte Konzernergebnis des Vorjahreszeitraums von
6,7 Mio. Euro ging auf 5,5 Mio. Euro zurück. Je Aktie entspricht dies 0,46 Euro
nach zuvor 0,55 Euro.
Verantwortlich hierfür waren insbesondere erhöhte Kosten für Energie und
Instandhaltung und laufende Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände. Das bereinigte EBITDAR war mit 45,1 Mio. Euro nahezu
unverändert gegenüber dem Vorjahreswert von 44,8 Mio. Euro. Das bereinigte EBIT
belief sich auf 9,0 Mio. Euro nach 11,6 Mio. Euro im Vorjahr. Die Auslastung
konnte bei um 186 Betten gestiegener Kapazität auf konstant hohem Niveau
gehalten werden. Die Auslastungsquote der auf Konzernebene vorgehaltenen 9.085
Betten lag bei 92,5 % (Vorjahr: 92,5 % bei 8.899 Betten).
Die Bereinigungen nach Steuern in Höhe von 7,2 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum 8,0
Mio. EUR) beruhen in erster Linie auf Anlaufaufwendungen für sieben
Pflegeeinrichtungen mit aktuell 728 Betten (8,0 % der Konzernkapazität) sowie
vier aktuell nicht aktiven Standorten und den Mitte 2008 gestarteten Aufbau des
Bereiches Akut. Die Belegung der Expansionseinrichtungen erhöhte sich im Laufe
des Geschäftsjahres von 47 % (erstes Quartal) auf 58 % im dritten Quartal. Im
April erreichte die Belegung bereits 61,5%.
Die Kapazität des Geschäftsbereichs Pflege erhöhte sich zum Stichtag von 7.616
Betten auf 7.756 Betten. Der Umsatz des Segments wuchs gegenüber dem Vorjahr von
132,7 Mio. Euro auf 134,5 Mio. Euro. Auf das Ergebnis nach DVFA/SG (IFRS) von
4,4 Mio. Euro (Vorjahr: 5,9 Mio. Euro) wirkten sich belastend die Kosten aus,
von denen auch das Konzernergebnis negativ beeinflusst wurde. Die
Auslastungsquote in der Pflege betrug unter Hinzurechnung der Standorte
Düsseldorf und Potsdam zu den Bestandshäusern 92,4 % nach 93,4 % im Vorjahr.
Im Geschäftsbereich Rehabilitation wurde die Kapazität von 1.283 Betten auf
1.329 Betten ausgebaut. Die Umsätze erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 37,9
Mio. Euro auf 39,8 Mio. Euro im aktuellen Berichtszeitraum. Das Ergebnis nach
DVFA/SG (IFRS) bestätigte mit einer Zunahme von 0,8 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro
seine bereits längerfristig ansteigende Tendenz. Die Auslastungsquote des
Segments stieg von 89,2 % auf 92,7 %.
Die Marseille-Kliniken AG zeigt sich weiterhin resistent gegenüber der aktuellen
konjunkturellen Eintrübung. So resultieren aus der derzeitigen Wirtschaftskrise
keine direkten Folgen für das Unternehmen. Ganz im Gegenteil erwartet das
Management angesichts der hohen Planbarkeit der Geschäftsentwicklung eine
Fortsetzung des Wachstumskurses. Für den Bereich Pflege wird eine weitere
Belegungssteigerung bei gleichzeitig weiter rückläufigen Anlaufverlusten im
vierten Quartal avisiert. Zudem sollen durch Maßnahmen zur Kostenreduktion in
Höhe von 3,0 Mio. Euro noch im aktuellen Geschäftsjahr erste Einsparungen
erzielt werden, die sich im nächsten Geschäftsjahr in voller Höhe auswirken
werden. Für den Bereich Rehabilitation werden angesichts des stabilen
Auslastungsniveaus von über 90 % positive Ergebnisse bezogen auf das komplette
Wirtschaftsjahr erwartet.
Auch bei den Expansionseinrichtungen macht sich die derzeit hohe
Wettbewerbsintensität im Pflegemarkt bemerkbar. In der Folge wird die
ursprünglich für das Geschäftsjahr geplante Belegungssteigerung nicht in der
erwarteten Geschwindigkeit realisiert werden können. Da zudem die Einrichtungen
in Oberhausen und Waldkirch nicht mehr im laufenden Geschäftsjahr in Betrieb
gehen werden, ist eine Anpassung der Umsatzprognose auf einen Korridor zwischen
236,0 Mio. Euro bis 238,0 Mio. Euro notwendig. In der Folge wird die für das
Geschäftsjahr 2008/2009 prognostizierte EBIT-Rendite von 7 % nicht erreicht
werden können. Stattdessen rechnet der Vorstand mit einem EBIT von 5,0 Mio.
Euro. Das EBIT nach Bereinigungen der Expansions- und Stillstandskosten wird
sich auf ca. 13,0 Mio. Euro belaufen. Das Unternehmen erwartet ein positives
Ergebnis nach Steuern für das Gesamtgeschäftsjahr. Nach dem Abschluss der
Expansionsaktivitäten geht das Unternehmen von einer nachhaltigen EBIT-Rendite
von 7 % für das nächste Geschäftsjahr aus.
Ausführlichere Informationen können dem Quartalsbericht auf der Internetseite
www.marseille-kliniken.de entnommen werden.
Ende der Ad hoc Mitteilung
Rückfragehinweis:
Marseille-Kliniken AG
Axel Hölzer
CEO
Alte Jakobstraße 79/80
10709 Berlin
Tel.: 030 / 246 32-400
Fax: 030 / 246 32-401
www.marseille-kliniken.de
Hillermann Consulting
Christian Hillermann
Investor Relations für die Marseille-Kliniken AG
Poststraße 14/16
20354 Hamburg
Tel.: 040 / 320 279-10
Fax: 040 / 320 279-114
www.hillermann-consulting.de
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Emittent: Marseille-Kliniken AG
Alte Jakobstraße 79/80
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Telefon: +49 (0)30 246 32-400
FAX: +49 (0)30 246 32-401
Email: [email protected]
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