• 07.05.2009, 12:58:29
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Wirtschaft hält Kurs bei Forschung und Innovation

Steigerung der F&E-Leistung im Schulterschluss von Unternehmen und Bundesregierung möglich

Wien (PWK346) - "Die heute veröffentlichte Globalschätzung zu den
österreichischen F&E-Ausgaben 2009 kann sich auf die tragfähige
Steigerung der Innovationsleistung von Unternehmen in den vergangenen
Jahren und ihre Entschlossenheit stützen trotz des schwierigeren
Finanzierungs- und Marktumfeldes diesen Kurs weiter voranzutreiben.
Die Prognose der Statistik Austria spiegelt auch die klare
Prioritätensetzung der Bundesregierung wieder, die unter den
gegebenen Umständen mit intelligenten Budgetansätzen im F&E-Bereich
antizyklisch planbare Steigerungen im Jahr 2010 vorsieht. Die
Bundesregierung gibt damit jenen Unternehmen Rückenwind, die auf eine
volle Pipeline von Innovationen setzen. Das erhöht die Chancen der
Betriebe, im Wettbewerb zu bestehen, und verbessert unsere Position
im Aufschwung", hielt Christoph Schneider, Leiter der Stabsabteilung
Wirtschaftspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), heute
anlässlich der Präsentation der Zahlen in Wien fest.

"Obwohl die Dynamik der Entwicklungen der letzten Jahre gebrochen
ist, bleibt die ‚front runnig strategy‘ als wirtschaftspolitisches
Ziel klar im Visier. Die F&E-Aufwendungen von geschätzten Euro 7,7
Mrd. oder 2,73 % der heimischen Wirtschaftsleistung sind trotz des
prognostizierten leichten Rückgangs der betrieblichen
F&E-Aufwendungen ein klares Signal für die strategische Ausrichtung
der heimischen Unternehmen und der österreichischen Politik", so
Schneider weiter. Gerade jetzt sei es wichtig, konsequent am Ziel
einer hohen Innovationsleistung der Unternehmen festzuhalten, denn
auch in einer Rezession würden Marktanteile gewonnen und verloren.
Bei einer typischen Projektdauer von 2-3 Jahren müsse man jetzt die
Marktchancen der Zukunft sichern.

Schneider forderte daher Ministerien, F&E-Fördereinrichtungen und
den Klima- und Energiefonds auf, die für heuer geplanten
Ausschreibungen rasch vorzunehmen, damit die F&E-Fördermittel des
Bundes noch vor Jahresende in der innovierenden Wirtschaft wirken
können. Er forderte auch ein stärkeres Engagement der Bundesländer
bei der Unterstützung der betrieblichen Innovation in der Region und
eine Anhebung der F&E-Prämie auf 12 %, um die inländische
Investitionen in F&E im Wettbewerb zu stärken. "Österreich hat durch
ein hohes F&E-Engagement in den letzten Jahren stetige Fortschritte
erzielt. Jetzt gilt es Kurs zu halten und durch Investitionen in
Forschung, Bildung und Innovation jene Leistungsfähigkeit auszubauen,
die uns erfolgreich aus der Krise führt", so Schneider abschließend.
(RH)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Stabsabteilung Wirtschaftspolitik
Mag. Rudolf Lichtmannegger
Tel: +43 (0)5 90 900 4411, 4415,

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