66% der Österreicher vertrauen auf ihre Hausbanken!

Trotz Vertrauens-Einbuße werden heimische Banken als verlässliche Partner gesehen

Innsbruck (OTS) - Die morgen erscheinende BEZIRKSBLÄTTER-Umfrage zeigt auf, dass heimische Banken und damit ihre Chefs zwar Vertrauen eingebüßt haben, aber noch immer von zwei Dritteln der Bevölkerung als verlässliche Partner akzeptiert werden.
"Kein schlechter Wert, wenn man berücksichtigt, was in den letzten Wochen über die Bankenszene berichtet wurde", analysiert der verantwortliche Meinungsforscher Anton Leinschitz eine Umfrage der Bezirksblätter, die morgen in den Medien der Regionalmedien Austria AG erscheint. Darin hatten 66 % der Österreicher angegeben, den heimischen Banken zu vertrauen, wenn es um den Umgang mit Kundengeldern geht. Die Umfrage führte die Grazer Gesellschaft für Marketing und Kommunikation durch.

Liegt die Schuld bei USA-Banken?

Ähnlich sieht dies auch VP-Finanzminister Josef Pröll: "Zunächst einmal ist ganz klar, dass mit 66 Prozent die Mehrheit in Österreich ihrer Hausbank nach wie vor Vertrauen entgegenbringt. Allerdings zeigt diese Umfrage auch, dass es eine nicht geringe Anzahl von Menschen gibt, die dem Bankenwesen insgesamt reserviert gegenüberstehen. Das ist allzu verständlich. Immerhin haben amerikanische und internationale Bankinstitute beim Umgang mit Risiko zunehmend den Durchblick verloren."

Darüber ist sich der Vizekanzler mit Regierungschef Werner Faymann (SPÖ) einig, der auf Nachfrage der Bezirksblätter meint: "Unter diesen Umständen bin ich sehr froh, dass zwei Drittel der Bevölkerung noch immer den österreichischen Banken vertrauen. Natürlich muss dafür gesorgt werden, dass auch das verbleibende skeptische Drittel wieder von der Qualität und Vertrauenswürdigkeit unserer Bankhäuser überzeugt wird. Von Seiten der Bundesregierung haben wir durch das Bankenpaket und durch die Sicherung der Einlagen viel dazu beigetragen und werden es auch weiterhin tun."
Aus Reinhold Mitterlehners Wirtschaftsressort hieß es auf die Umfrage und das schlechter werdende Image der Bankmanager von dessen Pressesprecherin lapidar: "Alle diese Fragen betreffen das Finanzministerium. Dieses ist ja für die Banken verantwortlich. Wir fühlen uns für alle anderen Unternehmen zuständig."

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