• 04.05.2009, 14:34:31
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Im Laufschritt von Bari zum Nordkap

Pionier-Forschungsprojekt an UltralangstreckenläuferInnen mit mobilem MRT-Gerät von Siemens - Läufer zwischen 5. und 7. Mai in Tirol

Pionier-Forschungsprojekt an UltralangstreckenläuferInnen mit mobilem MRT-Gerät von Siemens - Läufer zwischen 5. und 7. Mai in Tirol

Wien (OTS) - Mit dem TransEurope-FootRace2009 (TEFR 2009) findet
zwischen 19. April und 21. Juni 2009 ein sportliches Großereignis in
Europa statt. Die Rennstrecke führt mit einer unglaublichen
Gesamtdistanz von 4.485,6 Kilometern durch Italien, Österreich,
Deutschland, Schweden, Finnland und Norwegen. Die
Ultra-LangstreckenläuferInnen aus zwölf Nationen bewältigen täglich
einen 1,67-fachen Marathonlauf, und dies über 64 Tage in Folge. Dabei
gehen sie an ihre Leistungs- und Schmerzgrenze und noch darüber
hinaus. In einer wissenschaftlichen Begleitstudie werden mittels
moderner qualitativer und quantitativer Magnetresonanztomographie
(MRT) die Auswirkungen von ultralangen Laufbelastungen auf den
Bewegungsapparat untersucht. Durchgeführt werden die Untersuchungen
in einem mobilen MRT-Trailer von Siemens mit einem Magnetfeld von 1,5
Tesla.

TransEurope-FootRace2009 als Lauf der Superlative

Am 19. April erfolgte der Startschuss des in seiner Gestaltung
weltweit einzigartigen TransEurope-FootRace2009 in der
süditalienischen Hafenstadt Bari. In 64 Etappen zwischen 44 und 95
Kilometern durchqueren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Europa, bis
sie ihr Ziel im Norwegischen Honningsväg erreichen. Die Gesamtdauer
des Ultra-Events ist auf 64 Tage angesetzt. In den geplanten 64
Tagesettappen sind keine Ruhetage eingeplant. Die 68
Ultra-Langstreckenläufer aus 12 Nationen legen in diesem Zeitraum
täglich im Durchschnitt 70 Kilometer zurück. Die kürzeste Tagesetappe
beträgt 44 Kilometer, die längste ist mit 94,2 Kilometern angesetzt.
Unter den 68 Teilnehmern zwischen 29 und 70 Jahren befinden sich
zwölf Frauen. Am 05. Mai kommen die LäuferInnen von Schlanders über
den Reschenpass nach Pfunds in Tirol. Am 6. Mai um 6.00 Uhr geht es
weiter über die Pillerhöhe nach Nassereith, wo auch das Etappenziel
sein wird. Am 7. Mai geht es über den Fernpass weiter nach
Deutschland.

Unter der medizinischen Leitung von Dr. Uwe Schütz findet im
Rahmen des Transeuropalaufes eine belastungsbegleitende skelett-,
cardio- und neuroradiologisches Verlaufsdiagnostik von
UltramarathonläuferInnen statt. 70% der teilnehmenden Läuferinnen und
Läufer stellten sich der Untersuchung als ProbandInnen zur
Verfügung. Die TeilnehmerInnen werden täglich mittels mobiler
kernspintomographischer Technik medizinisch-diagnostisch betreut. Die
Einzigartigkeit und Stärke der Belastung beim TEFR 2009 lässt eine
begleitende Analyse des Bewegungssystems als sehr innovativ und in
seinem Ergebnis noch nicht vorhersehbar erscheinen.

Detaillierte MRT-basierte Analysen mittels AvantoTM-Magnetom von
Siemens

Für die Untersuchung ist ein modernes MRT Gerät notwendig, welches
sowohl hochauflösende 3D-Bildgebung, ultraschnelle Sequenzen als auch
Spezialsequenzen generieren bzw. integrieren kann. Die MR
Untersuchungen werden mit dem Kernspintomographen AvantoTM-Magnetom
von Siemens durchgeführt. Die Gesamtdauer einer Untersuchung beträgt
ca. 35 Minuten. Die Magnetresonanztherapie nutzt dabei magnetische
Felder und elektromagnetische Wellen im Frequenzbereich der
Ultrakurzwellen und keine potentiell schädlichen Röntgenstrahlen.
Sämtliche Untersuchungen werden des Weiteren ohne vorherige
Kontrastmittelinjektion durchgeführt, da somit mögliche
Kontrastmittelnebenwirkungen entfallen.

Das moderne mobile MRT Gerät von Siemens befindet sich auf einem
LKW mit eigener Stromversorgung und wird den Ultramarathon von
Ruheort zu Ruheort, bzw. von Tagesetappe zu Tagesetappe begleiten.

Die TransEurope-FootRace wurde 2007 von Ingo Schulze und
Karl-Heinz Neff gegründet. Ingo Schulze, der im "Guinness Buch der
Rekorde" mehrfach gelistete Ultra-Langstreckenläufer, war bereits
Organisator und Veranstalter des mit über 5000 Kilometern
Gesamtstrecke längsten Kontinentlaufs. Dieser fand 2003 zwischen
Lissabon und Moskau statt. Von den 44 Läuferinnen und Läufern
erreichten damals die Hälfte das Ziel in Moskau.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

Mag. Pia Zemanek 
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