Strache fordert härtere Maßnahmen gegen Jugendkriminalität

Ausländerbanden machen Wien unsicher

Wien, 04-05-09 (OTS) - Wie am Beispiel einer 14-köpfige Teenager-Bande von Bulgaren und Türken, die mit Messern und Pistolen 23 Überfälle auf gleichaltrige Opfer begangen und acht ältere Damen die Handtaschen geraubt haben, zu ersehen ist, nimmt die Gewalt durch jugendliche Zuwanderer immer mehr zu. Die Nachwuchs-Mafiosi hatten eine regelrechte Organisation aufgebaut, um ihre Spielsucht zu befriedigen. Dieser Entwicklung muss entgegen gewirkt werden, fordert der Wiener FPÖ-LPO Heinz-Christian Strache und präsentiert den FPÖ-Forderungskatalog dazu.

Jugendliche Zuwanderer machen Einkaufszentren unsicher

Sie halten sich oft in Einkaufszentren auf, in Bahnhöfen und U-Bahn-Stationen und in Diskotheken. Ob Türken, Bosnier oder Tschetschenen - sie treten in Gruppen auf und erzeugen durch offene Aggression ein Klima der Angst. Anfang der 1990er-Jahre waren solche Jugendbanden in ganz Wien verbreitet. Durch die Sondereinheit gegen Jugendkriminalität wurden sie schlussendlich aufgelöst.

Für die FPÖ ist es daher unverständlich, dass bei der Reform des Wiener Landeskriminalamtes keine Stelle für Jugendkriminalität eingerichtet hat, sondern diese auf verschiedene Fachbereiche aufgeteilt wurde, so Strache.

FPÖ fordert "Schnupperhaft" für jugendliche Straftäter

Die FPÖ schlägt zum Beispiel eine Art "Schnupperhaft" von einer Woche bei der ersten Straftat vor, damit Verurteilte sehen, welche Konsequenzen bei weiteren Straftaten drohen. Auch Strafarbeiten für die Allgemeinheit sind zu befürworten, um den Gemeinschaftsgeist der Jugendlichen zu stimulieren.

Strache fordert auch eigene Statistik für Jugendkriminalität mit Migrationshintergrund und folgende Sofortmaßnahmen:

Die Abschiebung von ausländischen Familien, deren gescheiterte Integration durch wiederholte Straftaten der Kinder offensichtlich ist. Die Anhebung der Mindeststrafen wegen der Furcht zahlreicher Opfer vor der Rache der Täter, die geringe- oder Bewährungsstrafen erhalten. Bei schweren Delikten muss das Erwachsenenstrafrecht angewandt werden. Die Erstellung eines jährlichen Berichts zur Lage der Jugend, der relevante Daten über Anzeigen, Verurteilungen, Migrationshintergrund, Ausbildung und Jugendarbeitslosigkeit enthalten soll, führt Strache aus. (Schluss)fp

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