Fair Play für die Jugend - Fuhrmann zieht Bilanz

Wien, 4. Mai 2009 (OTS) Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, seit 2001 Bundesobfrau, zieht nach acht Jahren Junge ÖVP eine positive Bilanz: „Die Gestaltung jugendlicher Lebensräume habe ich immer in den Mittelpunkt meiner Arbeit gestellt. Ich habe es zu meiner Aufgabe gemacht, Jugendthemen anzusprechen, Probleme aufzuzeigen
und konkrete Lösungen anzubieten.“ Zu den größten Erfolgen ihrer Arbeit zählen Maßnahmen zur Generationengerechtigkeit, Jugendpartizipation, Bildung und Arbeit, Wohnen, Mobilität, Bundesheer und Zivildienst. ****

Anwältin der Jungen

„Wir leben in einer Gesellschaft, die aufgrund der demographischen Entwicklung im Durchschnitt immer älter wird. Dieses Phänomen bringt einige Problemstellungen bei der Finanzierung der Sozialsysteme mit sich“, so Fuhrmann, die sich im Laufe ihrer politischen Arbeit sehr intensiv mit dieser Problematik beschäftigt und sich in weiterer Folge als „Anwältin der Jungen“ dieser Herausforderung gestellt hat. Ihr Leitmotiv „Fair Play für die Jugend“ war stets auch ihr politischer Grundsatz und immer im Mittelpunkt ihres politischen Handelns. Als junge und neue Abgeordnete war sie eine treibende Kraft, als vor sechs Jahren nach über zwanzigjährigem Stillstand die Frage der Pensionssicherung in Angriff genommen wurde: „Mit der Pensionssicherungsreform wurden die ersten Schritte für eine zukünftige Absicherung der jungen Generation gesetzt. Durch die Harmonisierung der Pensionssysteme
mit der Integration eines Nachhaltigkeitsfaktors wurden die zukünftigen Pensionen einerseits gesichert, aber auch Privilegien mancher Berufsgruppen konsequent abgebaut.“ Als größten Erfolg konnte Fuhrmann für sich verbuchen, dass sie sich mit ihrer Forderung nach einer Einbeziehung aller unter 50jährigen statt, wie von der Bundesregierung vorgeschlagen, aller unter 35jährigen durchsetzen konnte.

Jugendpartizipation

„Ein zentraler Meilenstein in der Jugendpolitik der letzten Jahre war sicher die Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre sowie die Herabsetzung des passiven Wahlalters auf 18 Jahre“, sagt Fuhrmann weiter. Die Junge ÖVP habe als wichtige Begleitmaßnahme die Einführung der Politischen Bildung in allen Schulstufen gefordert. „Diesbezüglich ist die Bildungsministerin bis heute säumig“, fordert Fuhrmann einmal mehr ein. Eine weitere wichtige Errungenschaft sei die Einführung der Interessensvertretung für Studierende an den Fachhochschulen in Österreich gewesen.

Bildung und Arbeit

Einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben, sei schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. So hat die Junge ÖVP die amtierende Bundesregierung jeweils aufgefordert im Sinne der Jugendbeschäftigung tätig zu werden. „McJobs können nicht die Basis für die Existenzsicherung von jungen Menschen sein. „Generation-Praktikum“ ist definitiv kein Lebenskonzept“, betont Fuhrmann und hat sich als Bundesobfrau sehr intensiv für eine Verbesserung der Situation am Lehrlings- und Arbeitsmarkt eingesetzt. Mit der Einführung der Lehrlingsprämie von 1.000 Euro und dem sogenannten „Blum-Bonus“ wurde der Forderung der Jungen ÖVP nachgegangen. Zusätzlich brachte die Initiative „Jobs for You(th)“ weitere Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus hat die Junge ÖVP das Projekt „Lehre mit Matura“ sehr vorangetrieben, wodurch vielen Lehrlingen eine Chance auf eine höhere Qualifizierung ermöglicht wurde.

Wohnen

Die eigene Wohnung ist für viele junge Menschen der erste Schritt in ein eigenständiges Leben. Gerade wenn man jung ist und noch in Ausbildung steht, stellt aber die Finanzierung der ersten eigenen Wohnung eine große Herausforderung dar. So hat sich die Bundesobfrau im Interesse der Jungen vehement für „leistbares Wohnen“ eingesetzt und als wichtigen Schritt einen Teuerungsstopp bei den Wohnungsmieten umsetzen können.

Neue Lage - 180 Tage

Für junge Menschen und vor allem für junge Männer ist die Zeit beim Bundesheer bzw. beim Zivildienst eine entscheidende Phase im Leben. Silvia Fuhrmann wurde als Vertreterin der Wehrdiener in die Bundesheerreformkommission gewählt und konnte dort deren Anliegen erfolgreich einbringen und in weiterer Folge umsetzen: „Dazu gehören die Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Monate sowie die Verkürzung des Zivildienstes auf neun Monate (jeweils 25 Prozent), die bessere rechtliche Verankerung des Soldatensprechers, die freie Wahl der Tätigkeit im Rahmen des Wehrdienstes aber auch die Anhebung des Verpflegungsentgeltes für Zivildiener. Außerdem wurde eine Sicherstellung des freiwilligen sozialen Jahres gewährleistet“, zieht Fuhrmann Bilanz.

„Mein Verständnis von Politik war immer: lieber am Verhandlungstisch sitzen, als draußen vor der Türe stehen. Ich habe mich daher stets als Anwältin der Jungen gesehen und ich bin stolz auf die Erfolge der letzten Jahre“, schloss Fuhrmann.

Rückfragen & Kontakt:

Junge ÖVP, Bernadett Thaler, Tel.: (01) 40126-
614, http://www.junge.oevp.at

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