- 04.05.2009, 13:42:02
- /
- OTS0201 OTW0201
Fair Play für die Jugend - Fuhrmann zieht Bilanz
Wien, 4. Mai 2009 (OTS) Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, seit 2001
Bundesobfrau, zieht nach acht Jahren Junge ÖVP eine positive
Bilanz: „Die Gestaltung jugendlicher Lebensräume habe ich immer in
den Mittelpunkt meiner Arbeit gestellt. Ich habe es zu meiner
Aufgabe gemacht, Jugendthemen anzusprechen, Probleme aufzuzeigen
und konkrete Lösungen anzubieten.“ Zu den größten Erfolgen ihrer
Arbeit zählen Maßnahmen zur Generationengerechtigkeit,
Jugendpartizipation, Bildung und Arbeit, Wohnen, Mobilität,
Bundesheer und Zivildienst. ****
Anwältin der Jungen
„Wir leben in einer Gesellschaft, die aufgrund der
demographischen Entwicklung im Durchschnitt immer älter wird.
Dieses Phänomen bringt einige Problemstellungen bei der
Finanzierung der Sozialsysteme mit sich“, so Fuhrmann, die sich im
Laufe ihrer politischen Arbeit sehr intensiv mit dieser Problematik
beschäftigt und sich in weiterer Folge als „Anwältin der Jungen“
dieser Herausforderung gestellt hat. Ihr Leitmotiv „Fair Play für
die Jugend“ war stets auch ihr politischer Grundsatz und immer im
Mittelpunkt ihres politischen Handelns. Als junge und neue
Abgeordnete war sie eine treibende Kraft, als vor sechs Jahren nach
über zwanzigjährigem Stillstand die Frage der Pensionssicherung in
Angriff genommen wurde: „Mit der Pensionssicherungsreform wurden
die ersten Schritte für eine zukünftige Absicherung der jungen
Generation gesetzt. Durch die Harmonisierung der Pensionssysteme
mit der Integration eines Nachhaltigkeitsfaktors wurden die
zukünftigen Pensionen einerseits gesichert, aber auch Privilegien
mancher Berufsgruppen konsequent abgebaut.“ Als größten Erfolg
konnte Fuhrmann für sich verbuchen, dass sie sich mit ihrer
Forderung nach einer Einbeziehung aller unter 50jährigen statt, wie
von der Bundesregierung vorgeschlagen, aller unter 35jährigen
durchsetzen konnte.
Jugendpartizipation
„Ein zentraler Meilenstein in der Jugendpolitik der letzten
Jahre war sicher die Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 16
Jahre sowie die Herabsetzung des passiven Wahlalters auf 18 Jahre“,
sagt Fuhrmann weiter. Die Junge ÖVP habe als wichtige
Begleitmaßnahme die Einführung der Politischen Bildung in allen
Schulstufen gefordert. „Diesbezüglich ist die Bildungsministerin
bis heute säumig“, fordert Fuhrmann einmal mehr ein. Eine weitere
wichtige Errungenschaft sei die Einführung der
Interessensvertretung für Studierende an den Fachhochschulen in
Österreich gewesen.
Bildung und Arbeit
Einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben, sei schon lange keine
Selbstverständlichkeit mehr. So hat die Junge ÖVP die amtierende
Bundesregierung jeweils aufgefordert im Sinne der
Jugendbeschäftigung tätig zu werden. „McJobs können nicht die Basis
für die Existenzsicherung von jungen Menschen sein. „Generation-
Praktikum“ ist definitiv kein Lebenskonzept“, betont Fuhrmann und
hat sich als Bundesobfrau sehr intensiv für eine Verbesserung der
Situation am Lehrlings- und Arbeitsmarkt eingesetzt. Mit der
Einführung der Lehrlingsprämie von 1.000 Euro und dem sogenannten
„Blum-Bonus“ wurde der Forderung der Jungen ÖVP nachgegangen.
Zusätzlich brachte die Initiative „Jobs for You(th)“ weitere
Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus
hat die Junge ÖVP das Projekt „Lehre mit Matura“ sehr
vorangetrieben, wodurch vielen Lehrlingen eine Chance auf eine
höhere Qualifizierung ermöglicht wurde.
Wohnen
Die eigene Wohnung ist für viele junge Menschen der erste
Schritt in ein eigenständiges Leben. Gerade wenn man jung ist und
noch in Ausbildung steht, stellt aber die Finanzierung der ersten
eigenen Wohnung eine große Herausforderung dar. So hat sich die
Bundesobfrau im Interesse der Jungen vehement für „leistbares
Wohnen“ eingesetzt und als wichtigen Schritt einen Teuerungsstopp
bei den Wohnungsmieten umsetzen können.
Neue Lage - 180 Tage
Für junge Menschen und vor allem für junge Männer ist die Zeit
beim Bundesheer bzw. beim Zivildienst eine entscheidende Phase im
Leben. Silvia Fuhrmann wurde als Vertreterin der Wehrdiener in die
Bundesheerreformkommission gewählt und konnte dort deren Anliegen
erfolgreich einbringen und in weiterer Folge umsetzen: „Dazu
gehören die Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Monate sowie die
Verkürzung des Zivildienstes auf neun Monate (jeweils 25 Prozent),
die bessere rechtliche Verankerung des Soldatensprechers, die freie
Wahl der Tätigkeit im Rahmen des Wehrdienstes aber auch die
Anhebung des Verpflegungsentgeltes für Zivildiener. Außerdem wurde
eine Sicherstellung des freiwilligen sozialen Jahres
gewährleistet“, zieht Fuhrmann Bilanz.
„Mein Verständnis von Politik war immer: lieber am
Verhandlungstisch sitzen, als draußen vor der Türe stehen. Ich habe
mich daher stets als Anwältin der Jungen gesehen und ich bin stolz
auf die Erfolge der letzten Jahre“, schloss Fuhrmann.
Rückfragehinweis: Junge ÖVP, Bernadett Thaler, Tel.: (01) 40126-
614, http://www.junge.oevp.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK






