ÖAAB-Wien zum morgigen Start der Wiener AK-Wahlen: Klares NEIN zu neuen Steuern

Das bessere Team für echte Arbeitnehmervertretung

Wien (ÖAAB Wien) - "Der Wiener ÖAAB lehnt neue Steuern kategorisch ab", so Gabriele Tamandl, Wiener Spitzenkandidatin, heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Wiener Landesobmann KO Dr. Matthias Tschirf, dem NÖAAB-Landesobmann BM Dr. Michael Spindelegger und dem Spitzenkandidat des NÖAAB AK-Vizepräsident Franz Hemm.

"Zuerst müssen wir schauen, wie die Entlastung durch die Steuerreform bei den Menschen ankommt", so Tamandl. Erst wenn dies eindeutig Wirkung zeige und es auf längere Sicht zu einem wirtschaftlichen Aufschwung komme, könne man darüber nachdenken, wie man das Budget saniere. "Jetzt über eine neuerliche Belastung des Mittelstandes durch wie auch immer geartete Steuern nachzudenken, halte ich für absolut kontraproduktiv", so Tamandl. Gerade die diskutierte Besteuerung von Stiftungen berge das große Risiko, dass Kapital aus Österreich abgezogen werde und zweitens stünden damit 400.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. "Dies kann wohl nicht Intention und Interesse der Politik sein", so Tamandl weiter.

Rote AK-Politik kritisiert Der Landesobmann des Wiener ÖAAB kritisierte im Rahmen der Pressekonferenz die Politik der FSG mit AK-Präsident Tumpel an der Spitze massiv: "Die Gebühren in Wien sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Diese Tatsache ist dem Roten AK-Präsidenten allerdings keine einzige Silbe wert", so Tschirf. Das Einzige was AK-Präsident Tumpel in den letzten Jahren tue, sei dem Roten Bürgermeister Häupl die Mauer zu machen. Änderungen werde es aber nur geben, wenn die ÖAAB-Liste bei den Wahlen stärker werde und damit mehr Demokratie in die Arbeiterkammer einzöge, so Landesobmann Tschirf.

Forderungen des Wiener ÖAAB Gabriele Tamandl erneuerte auch Ihre Forderungen nach dem Ausbau der beruflichen Weiterbildung: "Das AMS und die Arbeiterkammer müssen mit entsprechenden Angeboten Sorge tragen, dass die Arbeitnehmer/-innen sich bereits während eines aufrechten Arbeitsverhältnis weiterbilden können, und so gar nicht erst in Verlegenheit kommen, den Job zu verlieren auf Grund von Minderqualifizierung. Ich fordere eine Verdoppelung des AK-Bildungsgutscheines auf 200 Euro", so Tamandl. Ein weiteres großes Anliegen sei Ihr die Aufwertung des Lehrberufes und der Berufsmatura. Bezugnehmend auf den Ort der PK - 'Der Walter -Beruf braucht Kleidung‘, an dem viele Lehrlinge Ihre Berufskleidung erstehen - meinte Tamandl: "Die Berufsmatura muss bis zum 27. Lebensjahr kostenlos machbar sein." Für die in letzter Zeit ins Gerede gekommenen Betriebspensionen fordert Tamandl eine Einlagen-und Kapitalsicherung. "Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass Sie das, was Sie jahrelang in die betrieblichen Pensionskassen einbezahlt haben, auch herausbekommen", so ÖAAB-Tamandl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB Wien, Michaela Spettel, Pressesprecherin
Tel.: 0664/8383 247, Mail:michaela.spettel@oeaab.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAW0002