- 04.05.2009, 12:24:42
- /
- OTS0160 OTW0160
ÖAAB-Wien zum morgigen Start der Wiener AK-Wahlen: Klares NEIN zu neuen Steuern
Das bessere Team für echte Arbeitnehmervertretung
Wien (ÖAAB Wien) - "Der Wiener ÖAAB lehnt neue Steuern kategorisch
ab", so Gabriele Tamandl, Wiener Spitzenkandidatin, heute bei einer
gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Wiener Landesobmann KO Dr.
Matthias Tschirf, dem NÖAAB-Landesobmann BM Dr. Michael Spindelegger
und dem Spitzenkandidat des NÖAAB AK-Vizepräsident Franz Hemm.
"Zuerst müssen wir schauen, wie die Entlastung durch die Steuerreform
bei den Menschen ankommt", so Tamandl. Erst wenn dies eindeutig
Wirkung zeige und es auf längere Sicht zu einem wirtschaftlichen
Aufschwung komme, könne man darüber nachdenken, wie man das Budget
saniere. "Jetzt über eine neuerliche Belastung des Mittelstandes
durch wie auch immer geartete Steuern nachzudenken, halte ich für
absolut kontraproduktiv", so Tamandl. Gerade die diskutierte
Besteuerung von Stiftungen berge das große Risiko, dass Kapital aus
Österreich abgezogen werde und zweitens stünden damit 400.000
Arbeitsplätze auf dem Spiel. "Dies kann wohl nicht Intention und
Interesse der Politik sein", so Tamandl weiter.
Rote AK-Politik kritisiert
Der Landesobmann des Wiener ÖAAB kritisierte im Rahmen der
Pressekonferenz die Politik der FSG mit AK-Präsident Tumpel an der
Spitze massiv: "Die Gebühren in Wien sind in den letzten Jahren
massiv gestiegen. Diese Tatsache ist dem Roten AK-Präsidenten
allerdings keine einzige Silbe wert", so Tschirf. Das Einzige was
AK-Präsident Tumpel in den letzten Jahren tue, sei dem Roten
Bürgermeister Häupl die Mauer zu machen. Änderungen werde es aber nur
geben, wenn die ÖAAB-Liste bei den Wahlen stärker werde und damit
mehr Demokratie in die Arbeiterkammer einzöge, so Landesobmann
Tschirf.
Forderungen des Wiener ÖAAB
Gabriele Tamandl erneuerte auch Ihre Forderungen nach dem Ausbau der
beruflichen Weiterbildung: "Das AMS und die Arbeiterkammer müssen mit
entsprechenden Angeboten Sorge tragen, dass die Arbeitnehmer/-innen
sich bereits während eines aufrechten Arbeitsverhältnis weiterbilden
können, und so gar nicht erst in Verlegenheit kommen, den Job zu
verlieren auf Grund von Minderqualifizierung. Ich fordere eine
Verdoppelung des AK-Bildungsgutscheines auf 200 Euro", so Tamandl.
Ein weiteres großes Anliegen sei Ihr die Aufwertung des Lehrberufes
und der Berufsmatura. Bezugnehmend auf den Ort der PK - 'Der Walter -
Beruf braucht Kleidung‘, an dem viele Lehrlinge Ihre Berufskleidung
erstehen - meinte Tamandl: "Die Berufsmatura muss bis zum 27.
Lebensjahr kostenlos machbar sein." Für die in letzter Zeit ins
Gerede gekommenen Betriebspensionen fordert Tamandl eine Einlagen-
und Kapitalsicherung. "Die Menschen müssen sich darauf verlassen
können, dass Sie das, was Sie jahrelang in die betrieblichen
Pensionskassen einbezahlt haben, auch herausbekommen", so
ÖAAB-Tamandl abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖAAB Wien, Michaela Spettel, Pressesprecherin
Tel.: 0664/8383 247, Mail:michaela.spettel@oeaab.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AAW






