FPÖ Wien präsentiert Ergebnisse der "internen Beobachtungsstelle"

Landesparteiobmann Strache zog in Mediengespräch am Montag Vormittag Zwischenbilanz über Fälle von Inländerdiskriminierung

Wien (OTS) - Im Februar 2008 habe man von Seiten der
freiheitlichen Partei eine Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung eingerichtet, bei der innerhalb von 14 Monaten über 2200 Meldungen von Fällen der Inländerdiskriminierung eingegangen seien, so Landesparteiobmann Strache in einem Mediengespräch am Montag. Es handle sich dabei vorwiegend um Fälle in Wien, die zum großen Teil den Konflikt mit Jugendbanden migrantischer Abstammung, Mobbing in Schulen sowie Rangeleien in Parkanlagen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Spielplätzen beträfen. Dabei wollten die Betroffenen fast immer anonym bleiben, um sich nicht die Rache der "in Rudeln auftretenden" Migranten zuzuziehen, so Strache. In den letzten Jahren habe es vor allem bei Gewaltdelikten eine eklatante Zuspitzung gegeben, gegen welche die Polizei oft machtlos sei. Dies untermauerte der Landesparteiobmann mit diversen Fallbeispielen der Beobachtungsstelle. Im Weiteren beklagte er die mangelhafte, diesbezügliche Berichterstattung der Medien. Die FPÖ fordere eine "Schnupperhaft" für jugendliche Straftäter bzw. deren fallbedingte Abschiebung aus Österreich. Im Weiteren wünsche man sich eine Anhebung der Mindeststrafen, die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts bei schwereren Delikten sowie detaillierte, statistische Berichte zu Jugendstraftaten, so Strache.

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