- 30.04.2009, 12:34:59
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BZÖ-Haubner zum 1. Mai: Arbeit sichern - besonders für junge Menschen
Investitionen in Ausbildung und Arbeitsplätze statt Belastungen für Pendler Bahn-Fahrer
Wien (OTS) - "Gerade in Zeiten einer Krise darf es keine
unverrückbaren Positionen geben, sondern die Politik muss den Mut
haben, neue Wege zu gehen und vorausschauend in Verantwortung für
nachkommende Generationen handeln. Dabei hat im Mittelpunkt die
Chancengleichheit zu stehen, angefangen vom Gratiskindergarten vor
Schuleintritt bis hin zur Ausbildung, um die Jobchancen am
Arbeitsmarkt der Zukunft zu verbessern," sagte heute BZÖ-Landesobfrau
Abg. Ursula Haubner, die im Zusammenhang mit dem Tag der Arbeit eine
echte Offensive für die Jugend fordert.
In Oberösterreich ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen um 64
Prozent gegenüber 2008 gestiegen. Um diesem Trend entgegenzuwirken,
muss die Lehrlingsausbildung für Betriebe attraktiver werden.
Beispielsweise durch einen Blum-Bonus neu oder durch Forcierung der
kostenlosen Lehre mit Matura. "Gleichzeitig darf es keine
Ungleichstellung mehr von Schülern und Lehrlingen bei Freifahrten
oder Prüfungstaxen geben", fordert Haubner.
"Wann, wenn nicht jetzt, sind Investitionen in einem
zukunftsorientierten Arbeitsmarkt wie im Pflege- und
Gesundheitsbereich, wo Arbeitsplätze langfristig gebraucht werden,
unumgänglich. Daher ist ein Lehrberuf im Fachbereich Gesundheit bzw.
Betreuung nach Schweizer Modell als Pilotprojekt in Oberösterreich
sofort zu starten. Das bestehende Pflegeproblem lösen wir nicht mit
ausländischen Arbeitskräften, sondern wir müssen
arbeitsmarktpolitisch neue Wege im Gesundheits- und Pflegebereich
gehen, da dieser Bereich in den nächsten Jahrzehnten ein natürliches
Wachstum haben wird und hochwertige, nachhaltige Arbeitsplätze
bringt," stellte Haubner fest.
"Auf keinen Fall darf bei der Ausbildung gespart werden, die Politik
sollte hier vorbildhaft handeln und Einsparungen bei staatlichen
Strukturen vornehmen, wie z.B. Verkleinerung des Nationalrates,
Bundesrates, der Landtage und vor allem Verzicht auf die Erhöhung von
Politikergehältern. Investitionen in die Ausbildung für unsere
Jugendlichen sind nachhaltige Investitionen in die Zukunft," sagte
Haubner.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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