• 30.04.2009, 11:56:15
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Berufliche Reise von Julius Meinl durch Richterin und Staatsanwalt korrekt genehmigt

Keine Absicht, sich dem Verfahren zu entziehen

Wien (OTS) - Ein Bericht von "Heute" bezüglich einer Auslandsreise
von Julius Meinl enthält mehrere Unterstellungen und Falschmeldungen.
Festzuhalten ist, dass die betreffende Auslandsreise, die Herr Meinl
im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit unternimmt, wie vorgesehen von
der zuständigen Richterin genehmigt wurde und somit mit Wissen und in
Absprache mit der Justiz erfolgte.

Die in "Heute" formulierte Vermutung, Julius Meinl würde sich
"möglicherweise in sein Heimatland zurückziehen" ist eine tendenziöse
Unterstellung, die jeder Grundlage entbehrt.Für Julius Meinl gilt wie
für jeden anderen die Unschuldsvermutung. Er ist daran interessiert,
dass in einem rechtstaatlichen Verfahren seine Unschuld bestätigt
wird. Zu keinem Zeitpunkt hat Herr Meinl vorgehabt, sich dem
Verfahren zu entziehen.

Das Gericht hat die Enthaftung unter bestimmten Auflagen verfügt.
An diese Auflagen hat sich Herr Meinl bisher strikt gehalten und wird
sich auch weiterhin daran halten. Herrn Meinl ist es ausdrücklich
gestattet, ins Ausland zu reisen, um seinen beruflichen
Verpflichtungen nachzukommen. Die Richterin hat die jetzt
stattgefundene Auslandsreise im Einklang mit dem entsprechenden
Gerichtsbeschluss korrekterweise genehmigt. Dass "Heute" darin eine
"kühne Aktion der Justiz" sieht, ist eine nicht nachvollziehbare
vorverurteilende Wertung.

Dass der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Gerhard Jarosch, laut
"Heute" von "den Neuigkeiten überrascht" gewesen sein soll, ist
ebenfalls schwer nachvollziehbar, da die Auslandsreise auch vom
zuständigen Staatsanwalt ausdrücklich genehmigt wurde.

Weiters wiederholt "Heute" die in den letzten Tagen mehrfach
widerlegte Behauptung, Herrn Meinl würde ein Schaden von 6,4
Milliarden Euro angelastet. Die Anwälte von Julius Meinl haben erst
am Montag dieser Woche dargelegt, dass diese kolportierte Summe auf
fehlerhaften Doppelzählungen beruht und im übrigen überhaupt kein
Schaden durch Julius Meinl verursacht wurde.

Falsch ist in "Heute" auch die Bildunterschrift: "Im Nobelauto
verlässt er das Gefängnis". Das Bild zeigt Herrn Meinl vielmehr in
einem Wiener Taxi.

Rückfragehinweis:
Meinl Bank
mailto:[email protected]

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