Jank: "Neue Vergaberichtlinien schaffen wichtige Impulse"

Ab 1. Mai gelten neue Schwellenwerte - Investitionen können rascher und kostengünstiger getätigt werden - regionale Wirtschaft und KMU profitieren

Wien (OTS) - 28.04.2009 - Mit Freitag, 1. Mai, werden die Schwellenwerte bei öffentlichen Vergaben angehoben. Das Bundeskanzleramt folgt damit einer Forderung der Wirtschaftskammerorganisation, mit der die Wirtschaft zusätzlich angekurbelt werden soll. Künftig ist eine Direktvergabe bis 100.000 Euro möglich, bei nicht-offenen Verfahren ohne Bekanntmachung bis 1 Million Euro.

"Durch die Anhebung der Schwellenwerte in der derzeit wirtschaftlich angespannten Lage kann die Auftragsvergabe für wichtige Investitionen schneller erfolgen", sagt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Die Vorteile der neuen Vergabewerte liegen vor allem in der leichteren Vergabe an die regionale Wirtschaft und darin, dass die Vergabeverfahren für die Steuerzahler kostengünstiger werden. Weiters sieht das Gesetz vor, dass bei öffentlichen Aufträgen besonders kleine und mittlere Betriebe, die die überwiegende Mehrheit der Wiener Unternehmen stellen, zu berücksichtigen sind.

"Die neuen Schwellenwerte bedeuten eine win-win-Situation für die öffentliche Hand und für die Wiener Unternehmen. Zusätzlich müssen nun aber die kleineren und mittleren Auftragsvorhaben rasch umgesetzt werden, um der Wirtschaft jetzt den notwendigen Impuls zu geben", so WK Wien-Präsidentin Jank.

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