1. Mai 2009: Gerechtigkeit statt grenzenloser Gier!

70 SP-Veranstaltungen in ganz Oberösterreich zum "Tag der Arbeit"

Linz (OTS) - "Wir wollen nicht, dass die ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen jetzt die Verlierer der Krise sind, die von der neoliberalen Politik verursacht worden ist. Deshalb: Schluss mit der grenzenlosen Gier! - Für Gerechtigkeit!", bekräftigt SPÖ-Landesparteivorsitzender Erich Haider zum 1. Mai 2009.
"Als Sozialdemokraten schauen wir nicht tatenlos zu, wie kapitalistische Gier und Gewinnsucht unsere sozialen Errungenschaften und den Zusammenhalt zerstören wollen! Wir treten daher ein für ein Verbot von Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln, Wasser und Energie", bekräftigt Haider. "Es werden genug Lebensmittel für alle Menschen produziert, trotzdem hungert eine Milliarde Menschen und 17.000 Kinder verhungern täglich - nur wegen der Preisspekulationen!" Genauso wichtig ist ihm eine verschärfte hohe Besteuerung von Finanztransaktionen und Stiftungen.
Am Tag der Arbeit gibt es auch heuer wieder im ganzen Bundesland 70 Maikundgebungen, Vorfeiern und Feste der SPÖ Oberösterreich, zu denen rund 50.000 TeilnehmerInnen erwartet werden.
SPÖ-Landesvorsitzender LH-Stv. Erich Haider ist wieder Hauptredner beim traditionellen Maiaufmarsch der Linzer SozialdemokratInnen mit Bürgermeister Dobusch am 1. Mai (ab 9 Uhr). Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer ist bei der Maifeier am 1. Mai um 9.30 Uhr im Veranstaltungszentrum Bad Schallerbach am Podium.
Bundesminister Alois Stöger nimmt an den Kundgebungen am Kirchenplatz in Traun (10 Uhr) und Ansfelden (11 Uhr, Hauptplatz Haid), am Familienfest in St. Marien ( 12.30 Uhr, Siedlungswiese Nöstlbach) und an der Maifeier in Feldkirchen (14 Uhr, Gasthaus Petermichl) teil. Auch die Mitglieder des SPÖ-Regierungsteams und Klubobmann Frais sind im 1.Mai-Einsatz.
Der 1. Mai 2009 steht unter ganz besonderen Vorzeichen: die Wirtschaftskrise trifft das Industriebundesland Oberösterreich mit voller Härte. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit nehmen dramatisch zu. "Wir treten für ein reißfestes Sicherheitsnetz für unsere Paradebetriebe in Oberösterreich ein. Hilfe muss es aber auch für die vielen Klein- und Mittelbetriebe geben, die in Oberösterreich 280.000 Arbeitsplätze garantieren. Und gerade jetzt braucht es massive Anstrengungen, um die steigende Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen und den jungen Menschen Zukunftsperspektiven zu geben", betont Erich Haider mit besonderem Nachdruck.
Am 7. Juni wichtige Entscheidung für Arbeitsplätze und sichere Pensionen
Bereits die EU-Wahl am 7. Juni bringe eine eminent wichtige Entscheidung für mehr Gerechtigkeit und soziale Sicherheit auf europäischer Ebene! Erich Haider: "Wir müssen dafür sorgen, dass die EU eine Union für Arbeitsplätze, sichere Pensionen und soziale Sicherheit wird. Wir wollen keine EU der Lobbies, der Spekulanten und der Banken! Deshalb haben wir mit Universitätsprofessor Josef Weidenholzer einen profilierten Sozialpolitiker zu unserem Spitzenkandidaten in Oberösterreich gemacht".

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