• 28.04.2009, 09:41:25
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Dr. Mirko Kovats im ACCEDO-Salon

80 Spitzenvertreter der heimischen Wirtschaft lauschten dem Industrietycoon in der "Lobby"

Wien (OTS) - Rund 80 Spitzenvertreter der heimischen Wirtschaft
besuchten gestern, Montag, "Die Lobby" und folgten damit der
Einladung der PR-Agentur ACCEDO zum monatlichen ACCEDO-Salon.
Gastredner war diesmal Dr. Mirko Kovats, Vorstandsvorsitzender der
A-Tec Industries, der die Zuhörer mit pointierten Aussagen und der
einen oder anderen Kritik am heimischen System unterhielt.

Unter den Zuhörern fanden sich unter anderem: Charly Pall,
Geschäftsführer von Google Austria; Heinz Hoffer von den
Leitbetrieben Austria; Canon-Geschäftsführer Peter Bal-dauf; Peter
Eblinger von Eblinger & Partner; Paul Goess von Radlberger; Russell
Perry, CEO von 123people.com; Herbert Brauneis von prolytic demand
management; Zielpunkt-Marketingmanagerin Jeanne Ligthart; Gerald
Steger von Café + Co; Gerald Kinzl, Ge-schäftsführer des Dorotheum;
Ralph Ulmer und Angelika Zeisberg von der Deutschen Telekom;
Alexander Oswald von Nokia; Romy Faisst von Business Circle u.v.a.

"Ich bin Europäer, kein Österreicher"
Zu Beginn versuchte Christoph Edelmann seinem Gast ein wenig
Privates zu entlocken - und erfuhr, dass Mirko Kovats Ham & Eggs im
Vergleich zu gekochten Eiern den Vorzug gibt: "Das ist ein typisches
Joint Ventures am Frühstückstisch." Ging es aber um Politik und
Wirtschaft, sparte der Industrietycoon nicht mit Kritik am heimischen
Establishment. Zwar hätte die Politik nur begrenzte Möglichkeiten,
der Wirtschaft zu helfen. Aber ist in vielen Bereichen "das System
krank." Gerade die aktuelle Diskussion um die Finanzierung und die
Qualfikikation des Lehrpersonals und des heimischen Schulwesen rege
ihn besonders auf, denn als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern
sei er ein Betroffener, so der Top-Manager. Auch sonst störe ihn so
einiges, etwa die Pflichtmitgliedschaften und das förderalistische
und überverwaltete Land: "Wir brauchen keine neun Bundesländer", so
Kovats, der sich selbst "nicht als Österreicher, sondern als
Europäer" bezeichnet.

Asien, Amerika und die Wirtschaftskrise
Die Gegend, die ihn als Unternehmer derzeit am meisten reizt, sei
Asien, denn "das ist ein Zukunftsmarkt". Aus den USA empfange er
positive Signale gibt, was das Ende der Wirtschaftskrise betrifft.
Kovats glaubt aber nicht, dass wir das absolute Tief erreicht ha-ben,
denn gerade in Österreich werden wir erst im Herbst die vollen
Auswirkungen zu spüren bekommen: "Dann wird es zu einem Knaller
kommen - ich rechne mit einer Ar-beitslosenquote von bis zu zehn
Prozent." Und eines ist für ihn klar: "Wenn ein Arbeitsplatz hier
einmal weg ist, dann kommt er nie wieder."

D.K.T. als Abschiedsgeschenk
Zum Abschluss des Zwiegesprächs forderte Christoph Edelmann sein
Gegenüber wie im-mer im so genannten Word-Rap. Die Gäste erfuhren so
Kovats‘ Meinung über Barack Obama, Angela Merkel und Werner Faymann,
das was seine Frau zu ihm sagt und was die Nachwelt dereinst über ihn
sagen soll und dass schnelle Antworten eigentlich gar nicht so sehr
seine Sache sind. Am Ende erhielt er das traditionelle
ACCEDO-Salon-Geschenk aus dem Spielzeugladen - für ihn als
Industrietycoon hat Christoph Edelmann das österreichische Spiel
"D.K.T." ("Das kaufmännische Talent") ausgesucht. Kovats‘ Kommentar
dazu: "Die Maria-Theresien-Straße in Innsbruck wollte ich schon vor
20 Jah-ren kaufen."

Über die ACCEDO Salons
Einmal im Monat lädt die PR-Agentur ACCEDO Kunden und
Geschäftsfreunde zu den so genannten ACCEDO-Salons in "Die Lobby".
Neben interessanten Gesprächen mit heraus-ragenden Persönlichkeiten
aus Wirtschaft und Politik erwartet die Gäste ein exklusiver Rahmen
für formelle und informelle Kontakte. Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt, der Be-such der Veranstaltungen ist nur mit persönlicher
Einladung möglich.

Rückfragehinweis:
Mag. Christoph Edelmann
Managing Partner
ACCEDO-Gruppe
tel: +43.1.533 87 00
mailto: [email protected]

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