Dr. Mirko Kovats im ACCEDO-Salon

80 Spitzenvertreter der heimischen Wirtschaft lauschten dem Industrietycoon in der "Lobby"

Wien (OTS) - Rund 80 Spitzenvertreter der heimischen Wirtschaft besuchten gestern, Montag, "Die Lobby" und folgten damit der Einladung der PR-Agentur ACCEDO zum monatlichen ACCEDO-Salon. Gastredner war diesmal Dr. Mirko Kovats, Vorstandsvorsitzender der A-Tec Industries, der die Zuhörer mit pointierten Aussagen und der einen oder anderen Kritik am heimischen System unterhielt.

Unter den Zuhörern fanden sich unter anderem: Charly Pall, Geschäftsführer von Google Austria; Heinz Hoffer von den Leitbetrieben Austria; Canon-Geschäftsführer Peter Bal-dauf; Peter Eblinger von Eblinger & Partner; Paul Goess von Radlberger; Russell Perry, CEO von 123people.com; Herbert Brauneis von prolytic demand management; Zielpunkt-Marketingmanagerin Jeanne Ligthart; Gerald Steger von Café + Co; Gerald Kinzl, Ge-schäftsführer des Dorotheum; Ralph Ulmer und Angelika Zeisberg von der Deutschen Telekom; Alexander Oswald von Nokia; Romy Faisst von Business Circle u.v.a.

"Ich bin Europäer, kein Österreicher" Zu Beginn versuchte Christoph Edelmann seinem Gast ein wenig Privates zu entlocken - und erfuhr, dass Mirko Kovats Ham & Eggs im Vergleich zu gekochten Eiern den Vorzug gibt: "Das ist ein typisches Joint Ventures am Frühstückstisch." Ging es aber um Politik und Wirtschaft, sparte der Industrietycoon nicht mit Kritik am heimischen Establishment. Zwar hätte die Politik nur begrenzte Möglichkeiten, der Wirtschaft zu helfen. Aber ist in vielen Bereichen "das System krank." Gerade die aktuelle Diskussion um die Finanzierung und die Qualfikikation des Lehrpersonals und des heimischen Schulwesen rege ihn besonders auf, denn als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern sei er ein Betroffener, so der Top-Manager. Auch sonst störe ihn so einiges, etwa die Pflichtmitgliedschaften und das förderalistische und überverwaltete Land: "Wir brauchen keine neun Bundesländer", so Kovats, der sich selbst "nicht als Österreicher, sondern als Europäer" bezeichnet.

Asien, Amerika und die Wirtschaftskrise Die Gegend, die ihn als Unternehmer derzeit am meisten reizt, sei Asien, denn "das ist ein Zukunftsmarkt". Aus den USA empfange er positive Signale gibt, was das Ende der Wirtschaftskrise betrifft. Kovats glaubt aber nicht, dass wir das absolute Tief erreicht ha-ben, denn gerade in Österreich werden wir erst im Herbst die vollen Auswirkungen zu spüren bekommen: "Dann wird es zu einem Knaller kommen - ich rechne mit einer Ar-beitslosenquote von bis zu zehn Prozent." Und eines ist für ihn klar: "Wenn ein Arbeitsplatz hier einmal weg ist, dann kommt er nie wieder."

D.K.T. als Abschiedsgeschenk Zum Abschluss des Zwiegesprächs forderte Christoph Edelmann sein Gegenüber wie im-mer im so genannten Word-Rap. Die Gäste erfuhren so Kovats‘ Meinung über Barack Obama, Angela Merkel und Werner Faymann, das was seine Frau zu ihm sagt und was die Nachwelt dereinst über ihn sagen soll und dass schnelle Antworten eigentlich gar nicht so sehr seine Sache sind. Am Ende erhielt er das traditionelle ACCEDO-Salon-Geschenk aus dem Spielzeugladen - für ihn als Industrietycoon hat Christoph Edelmann das österreichische Spiel "D.K.T." ("Das kaufmännische Talent") ausgesucht. Kovats‘ Kommentar dazu: "Die Maria-Theresien-Straße in Innsbruck wollte ich schon vor 20 Jah-ren kaufen."

Über die ACCEDO Salons Einmal im Monat lädt die PR-Agentur ACCEDO Kunden und Geschäftsfreunde zu den so genannten ACCEDO-Salons in "Die Lobby". Neben interessanten Gesprächen mit heraus-ragenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik erwartet die Gäste ein exklusiver Rahmen für formelle und informelle Kontakte. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, der Be-such der Veranstaltungen ist nur mit persönlicher Einladung möglich.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christoph Edelmann
Managing Partner
ACCEDO-Gruppe
tel: +43.1.533 87 00
mailto: christoph.edelmann@accedogroup.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | CED0001