ÖVP Wien: Musikschulwesen befindet sich in Wien in gesetzlosem Zustand

Musikschulgipfel in Hietzing zeigt dringend notwendige Strukturreformen auf

Wien (OTS) - Der letzte Woche unter Vorsitz von Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach veranstaltete Musikschulgipfel hat im Beisein seiner beiden Stellvertreter Dorothea Drlik(ÖVP) und Reinhard Feistritzer(SPÖ) wieder einmal den mangelhaften Zustand des Musikschulwesens in Wien aufgezeigt. Dass es in Wien zu wenige Musikschulplätze gibt, wird durch zahlreiche potentielle aber immer wieder abgewiesene Musikschüler eindrucksvoll bewiesen. Hier ist der Westen Wiens mit dem 13.,14. und auch dem 23. Bezirk besonders betroffen.

Die Koordinatorin des Vereins zur Gründung einer Musikschule in Penzing Mag. Nicole Marte beklagt beispielsweise, "dass Penzing zwar mehr Einwohner als Bregenz und St. Pölten gemeinsam hat, aber eine eigene Musikschule im Bezirk nicht existiert."

Und auch der Hietzinger Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach wirft der Stadt jahrelange Versäumnisse vor: "Öffentliche Einrichtungen gibt es zu wenig und private Musikschulen finden nicht genügend Unterstützung. Die fachlichen Bedingungen würden von den potentiellen Betreibern durchaus erfüllt, aber die räumlichen Vorraussetzungen können von kaum einem privaten Betreiber geschaffen werden."

Wien ist das einzige Bundesland, das kein eigenes Musikschulgesetz hat. Die Notwendigkeit für ein solches Gesetz wird von Seiten der Rathaus SPÖ immer wieder in Abrede gestellt. Gleichzeitig musste sie aber in einem Bericht einräumen, dass "… ein Anrecht auf einen sofortigen Ausbildungsplatz … durch die Musik- und Singschule Wien nicht gesichert werden kann."

"Die Zustände rund um das Musikschulwesen in der angeblichen Musikhauptstadt Wien sind himmelschreiend. Es wird Zeit, dass die Stadt endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Im nächsten Gemeinderat am Mittwoch hat die SPÖ wieder einmal Gelegenheit dazu. Die ÖVP wird dort zum wiederholten Mal einen Antrag auf Ausbau des Wiener Musikschulwesens stellen," so ÖVP Wien Kultursprecher LAbg. Franz Ferdinand Wolf abschließend.

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