• 24.04.2009, 09:38:15
  • /
  • OTS0056 OTW0056

KORRIGIERTE NEUFASSUNG zu OTS0029 von heute: Caritas und Diakonie wehren sich gegen massive Budgetkürzungen im Bereich Behinderung

Solidarisches Handeln von BehindertensprecherInnen muss sichtbar werden

Wien (OTS) - Im dritten Absatz, zweiter Satz muss es wie folgt
richtig lauten: Menschen mit Behinderungen sind auch öfter von
Arbeitslosigkeit betroffen, knapp ein Drittel der 100.000
Begünstigten ist erwerbslos.

KORRIGIERTE NEUFASSUNG

Titel: Caritas und Diakonie wehren sich gegen massive Budgetkürzungen
im Bereich Behinderung

Unteritel:Solidarisches Handeln von BehindertensprecherInnen muss
sichtbar werden

"Still und heimlich will die Bundesregierung auf dem Rücken von
Menschen mit Behinderungen sparen. Eine solche Vorgangsweise ist
nicht akzeptabel", kommentiert Michael Chalupka, Direktor der
Diakonie Österreich die massiven Budgetkürzungen im Bereich
Behinderung. "Besonders die Einsparungen im Unterstützungsfonds für
Menschen mit Behinderungen sind in wirtschaftlich schlechten Zeiten
unverantwortlich und unverständlich, ist dieser Fonds doch für
Menschen eingerichtet, die in soziale Notlagen geraten sind", zeigt
sich Michael Landau, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien enttäuscht
vom Budgetentwurf.

Waren es 2008 noch 125 Mio. Euro, die für Menschen mit Behinderung
ausgegeben wurden, sind es 2009 nur mehr 84 Mio. Euro und im Jahr
2010 sind 108 Mio. Euro veranschlagt.

Die Armutsgefährdung von Menschen mit Behinderung liegt mit 18
Prozent noch immer deutlich über dem österreichischen Durchschnitt
von 12 Prozent. Menschen mit Behinderungen sind auch öfter von
Arbeitslosigkeit betroffen, knapp ein Drittel der 100.000
Begünstigten ist erwerbslos. Ebenso steht soziale Ausgrenzung und
mangelnde Teilhabe für Menschen mit Behinderungen noch immer an der
Tagesordnung, 44 Prozent können keine unerwarteten Ausgaben tätigen,
19 Prozent können keine Freunde oder Verwandte zum Essen einladen und
16 Prozent können sich keine neuen Kleider kaufen.

Diakonie und Caritas fordern daher die BehindertensprecherInnen
der Parlamentsparteien auf, gegen diesen Budgetentwurf zu stimmen.
Ihr gemeinsamer Appell: "Gerade die Parlamentsvertreter müssen jetzt
ein deutliches Zeichen der Solidarität mit jenen Menschen zeigen, die
sie im Parlament vertreten."

Rückfragehinweis:

Mag. Bettina Klinger/Leitung Kommunikation
   Diakonie Österreich
   Tel: 409 80 01-14
   Mobil: 0664 / 314 93 95
   mailto:[email protected]
   Internet: www.diakonie.at
   
   Mag.(FH) Klaus Schwertner/Pressesprecher
   Caritas der Erzdiözese Wien
   Tel: 01/878 12-221
   Mobil: 0664 / 848 26 18
   mailto:[email protected]
   Internet: www.caritas-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DIK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel