- 22.04.2009, 16:11:36
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Schmerzmedizin: Anmeldungen für den zweiten ismed - Jahrgang laufen
Im Herbst 2009 startet der zweite Lehrgang für interdisziplinäre Schmerzmedizin an der Medizinischen Universität Wien
Wien (OTS) - Im Herbst 2009 startet an der Medizinischen
Universität Wien der zweite europäische postgraduelle
Universitätslehrgang Interdisziplinäre Schmerzmedizin (ismed). Der
erste Jahrgang von ismed ist vor zwei Jahren im Herbst 2007
erfolgreich angelaufen, war mit 30 Teilnehmern vollständig ausgebucht
und steht nun unmittelbar vor dem Abschluss. "Bereits der erste
Jahrgang war ein voller Erfolg: Mittels anonymer Evaluierung wurde
die Qualität der Referenten in jedem Modul als herausragend
eingestuft. Das spornt uns für den zweiten Jahrgang an, der am 27.
August 2009 startet", berichtet Initiator und Lehrgangsleiter von
ismed, Univ.-Prof. Dr. Burkhard Gustorff, Vorstand der Abteilung für
Anästhesie und Intensivmedizin am Wilhelminenspital der Stadt Wien.
Die Absolventen des ersten ismed-Jahrganges werden nach zwei
herausfordernden Studienjahren im Mai 2009 den "Master of Science
(MSc)" verliehen bekommen. "Ismed brachte mir auch die Erkenntnis,
wie viel Wissen bei vielen Ärzten außer Anästhesisten und
Schmerzspezialisten noch erworben werden muss, damit das einfachste
Recht des Patienten - wenig Schmerzen zu haben - am besten,
schnellsten und breit gefächert erreicht werden kann", so Prim. Dr.
Rudolf Hanslik, erster ismed Jahrgang und Facharzt für Innere
Medizin. Die Motivation ist aber nicht nur bei den Studierenden,
sondern auch bei den Lehrenden - nationale und internationale
Experten auf ihrem Gebiet mit ausgewiesener praktischer Expertise -
sehr hoch. "Es hat mir großen Spaß gemacht, diese sehr engagierten
und über ein hohes Niveau an Vorkenntnissen und Vorerfahrungen
verfügenden Studierenden zu unterrichten", erzählt etwa Priv.-Doz.
Dr. Ruth Ruscheweyh, Department für Neurologie, Universitätsklinikum
Münster.
Bedarf an Schmerzspezialisten steigt
Gustorff: "Der Bedarf an Schmerzmedizinern wird europaweit die
nächsten Jahre deutlich ansteigen. Und gerade in Zeiten der
Wirtschaftskrise lohnt es sich, in seine Fortbildung zu investieren.
Die große Resonanz auf ismed bestätigt zudem den Bedarf für unser
Angebot. Unsere Absolventen werden einen maßgeblichen Impuls für die
angewandte Schmerzforschung bringen und damit die Schmerzbehandlung
der Patienten verbessern." Die Studierenden aus Österreich,
Deutschland und der Schweiz sind erfahrene Schmerzmediziner, zum
Großteil Anästhesisten, aber auch Orthopäden, physikalische Mediziner
und auf Schmerztherapie spezialisierte Allgemeinmediziner.
Algesiologie - Kompetenz der Zukunft
"Algesiologie (der Fachbegriff für Schmerzmedizin) ist die
medizinische Kompetenz der Zukunft! Unser Motto lautet: Die besten
Köpfe! Das gilt für die Lehrenden und auch für die Studierenden", so
Gustorff. Die ismed-Lehrkräfte sind nationale und internationale
Experten auf ihrem Gebiet mit ausgewiesener praktischer Expertise wie
z.B. Univ.-Prof. Dr. Marcus Köller, MUW, Universitätsklinik für
Innere Medizin III, Klinische Abteilung für Rheumatologie, Univ.-Doz.
Dr. Rudolf Likar, Leiter der Schmerzambulanz im LKH Klagenfurt und
Univ.-Prof. Dr. Christoph Maier, Inhaber der Stiftungsprofessur für
Schmerztherapie an der Ruhr-Universität Bochum. Das Studienangebot
ist berufsbegleitend und richtet sich an Mediziner mit praktischer
Berufserfahrung und bereits absolvierten Fortbildungen in der
Schmerztherapie.
Schmerzfreiheit als oberstes Lehrziel
Das Ziel von ismed ist es, die Studierenden in spezieller
Schmerzmedizin umfassend und interdisziplinär zu unterrichten und zu
hoch qualifizierten schmerztherapeutischen Persönlichkeiten zu
entwickeln. Dabei ist ismed mehr als nur ein Kurs zur Schmerztherapie
- mehr als ein Vertiefungsstudium der Diagnosen mit chronischen
Schmerzen in den diversen Fachgebieten: Neben der Vermittlung
neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Fertigkeiten
wird besonders großer Wert auf die Vermittlung der
Differentialdiagnosen gelegt mit dem Ziel, vertiefte Fertigkeiten zur
Diagnostik von komplexen Schmerzsyndromen zu erwerben. Das Studium
der diversen Therapieformen aus den verschiedenen Fachgebieten steht
aus diesem Grund genauso auf dem Lehrplan wie das Training invasiver
Behandlungstechniken am anatomischen Präparat und
Kommunikationstrainings zur Verbesserung der
Arzt-Patienten-Verständigung.
In vier Semestern zum Meister der Schmerzbekämpfung
Praxisnahes und patientenorientiertes Lernen sind methodische
Schwerpunkte von ismed, bei dem Präsenzstudium und Selbststudium
kombiniert werden. Insgesamt 120 ECTSs (European Credit Transfer
System = Standardisiertes Punktesystem zum Vergleich von
universitären Lehrveranstaltungen in Europa) als Unterrichtseinheiten
sind in 4 Semestern zu absolvieren. Bei je zwei
Blocklehrveranstaltungen (je 3-4 Tage) pro Semester ist die
Anwesenheit der Studierenden in Wien erforderlich. Die
Abschlussarbeit ist in Form einer Masterthesis abzugeben. Das Studium
schließt mit dem international anerkannten akademischen Grad
Master of Science (MSc) ab. Die Kosten des Studiums betragen 8.600, -
Euro inklusive Prüfungsgebühren und ÖH-Beitrag.
Anmeldungen für den 2. Jahrgang
Interessierte können ab sofort ihre Bewerbungsunterlagen senden.
Das Zulassungsverfahren erfolgt schriftlich anhand der einlangenden
Anmeldungen aufgrund der Qualifikation. Anmeldefrist ist der 28. Mai
2009.
Für Anfragen rund um das Studium ist das ismed Service Büro unter
der Telefonnummer: +43/1/40400/2524 und
via E-Mail: [email protected] erreichbar
Mo: 10 - 12 Uhr, Di - Do: 15 - 17 Uhr, Fr: 10 - 12 Uhr).
Weitere Informationen zur Medizinischen Universität Wien unter
http://www.meduniwien.ac.at/ismed
Rückfragehinweis:
Mag.a Nina Hoppe Leiterin Öffentlichkeitsarbeit & Sponsoring Tel.: 01/ 40 160 11 502 E-Mail: [email protected] Spitalgasse 23, A - 1090 Wien www.meduniwien.ac.at Mag.a Sylvia Goluch Public Health PR Tel.: 01/602 05 30-91 E-Mail: [email protected] Davidgasse 87-89, A - 1100 Wien www.publichealth.at
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