55 Partner aus 11 Ländern suchen nach neue Wege der Erhöhung der Mobilität durch elektronische Systeme

Wien (OTS) - CESAR (Cost-Efficient methods and processes for
SAfety Relevant embedded systems) folgt der Vision ARTEMIS, Partner aus verschiedenen Industriesektoren zusammen zu führen. Im CESAR-Projekt werden die Sektoren Luft-und Raumfahrt, Straßentransport, Schienenverkehr und Automatisierungstechnik eingebunden. Diese Sektoren benötigen in Zukunft höchst zuverlässige elektronische Systeme (embedded systems) um dem gesellschaftlichen Anspruch nach erhöhter Mobilität gerecht zu werden. Dies muss unter Berücksichtigung der geforderten Sicherheitsstandards in stark wettbewerbsorientierten Märkten erfolgen. Eine Innovation des CESAR-Projektes ist die Entwicklung einer Reference Technology Platform (RTP), welche die Integration unterschiedlicher Methoden und Tools ermöglicht. Mit Hilfe dieser RTP sollen Entwicklungszeit- und Kosten sicherheitskritischer Systeme um bis zu 50% reduziert werden.

ARTEMIS Projekte unterscheiden sich von anderen von der Europäischen Kommission geförderten Projekten dadurch, dass sie unter reger Beteiligung von Klein- und Mittelbetrieben, Forschungspartnern und Academia von führenden Industriepartnern definiert und geleitet werden. Aufgrund der Vielfalt von Industriepartnern aus den unterschiedlichen Sektoren werden Synergien genutzt und damit einen größeren Markt für gleiche Systeme geschaffen. Daher leisten ARTEMIS Projekte einen wertvollen Beitrag zur Standardisierung über unterschiedliche Sektoren hinweg und liefern wichtige Erkenntnisse in Bezug auf Effizienz, Wiederverwendbarkeit, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz der eingesetzten Embedded Systeme. Es ist die Vision von ARTEMIS, dass aus den Projekten "self-sustaining eco-systems" entstehen. Daher sind diese Projekte so strukturiert, dass eine hohe Interaktion zwischen den einzelnen Subprojekten und Arbeitspaketen statt findet. Diese sind die Voraussetzung um die führende Position Europas auf dem Gebiet Embedded Systems weiter aus zu bauen. Mit 55 Partnern aus 11 Ländern, Gesamtkosten von 58,5 Millionen Euro, wobei 28,1 Millionen aus öffentlichen Mitteln beigesteuert werden und mit einer Gesamtprojektdauer von 3 Jahren ist CESAR eines der größten Projekte, welches im ARTEMIS-JU Call 2008 genehmigt wurde.

CESAR verfolgt weiters das Ziel, mit Hilfe der Reference Technology Platform ein System zur

Entwicklung, Validierung und Verifizierung von Requirements und Architekturen als Standard zu entwickeln. Die Entwicklung der RTP wird von Europäischen Tool Herstellern unterstützt und enthält Metamodelle, Methoden und Tools für sicherheitskritische Echtzeitsysteme. Darüber hinaus wird ein Analyseprozess integriert, der es unter Berücksichtigung verschiedener Randbedingungen und Entscheidungsfindungen erlaubt, industriell anwendbare Methoden für die Entwicklung neuer Design Spaces zu definieren. Dieser Analyseprozess zielt im speziellen auf Sicherheits- und Diagnoseeigenschaften ab. Die Reference Technology Platform soll darüber hinaus ein anerkannter Standard für weitere Entwicklungen darstellen. CESAR wird auch einen signifikanten Innovationsbeitrag auf den Gebieten Anforderungsmanagement und Komponentenbasierter Entwicklung beitragen.

Um die Europäische Führungsposition im Transport- und Automatisierungssektor aufrecht zu erhalten, zielt CESAR darauf ab, die Kosteneffizienz der Entwicklung von Embedded Systems und Sicherheitsprozessen entscheidend anzuheben.

Neben Forschungs-, Industriepartnern und KMU’s sind folgende Partner im Steering Board das Projektes: Airbus, ABB, Dassault Systems, EADS, Finmeccanica, OFFIS, SAFRAN Group, Siemens, Thales Group, Volvo und AVL als CESAR Koordinator.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Josef Affenzeller, AVL List GmbH
Internet: www.cesarproject.eu
Mail: info@cesarproject.eu
Telefon: +43 (0)316 787 253

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0013