VP-Gerstl: Wiener Linien erfüllen ihren Auftrag nicht

Steuerzahler zahlen für Missmanagement

Wien (VP-Klub) - "Die Stadt Wien, sprich die Wiener Steuerzahler, zahlen neben den Tarifen für die Wiener Linien auch rund 420 Millionen Euro pro Jahr an die Wiener Linien für Verkehrsdienstleitung, Betriebsaufwand und Investitionen. Daher haben die Wienerinnen und Wiener ein Recht auf ein bestens funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz. Wie die derzeitigen Zustände aber zeigen, kommen die Wiener Linien ihrem Auftrag nicht in der erforderlichen Art und Weise nach", so ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl angesichts der Tatsache, dass Fahrgäste wegen angeblichen Personalmangels bei den Wiener Linien mit unzumutbar langen Wartezeiten konfrontiert sind.

Stopp der Intervallausdünnung

Es liege der Verdacht nahe, so Gerstl weiter, dass das neu in Kraft getretene Arbeitszeitruhegesetz nur als willkommener Vorwand diene, um die Intervalle weiter auszudünnen. "Die Wiener Linien hätten ausreichend Vorlaufzeit gehabt, um auf das Gesetz zu reagieren. Dieses Missmanagement und die daraus resultierenden Versuche, die Intervalle bei den Wiener Linien weiter zu verlängern, müssen sofort gestoppt werden", so Gerstl.

Sondersitzung des für die Wiener Stadtwerke zuständigen Ausschusses gefordert

"Die Stadt Wien, allen voran die für die Wiener Linien zuständige Finanzstadträtin Brauner, muss ihre Verantwortung für die Leistungen im öffentlichen Nahverkehr endlich ernsthaft wahrnehmen. Wir fordern daher eine Sondersitzung des zuständigen Ausschusses im Gemeinderat, in der Stadträtin Brauner Stellung zur Nichterfüllung des Verkehrsdienstevertrages, zu dem Personalnotstand und dem Missmanagement bei den Wiener Linien beziehen und alle Daten und Fakten vorlegen muss", so Gerstl abschließend.

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