- 22.04.2009, 13:19:36
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FSG-GMTN-Bundesfrauenvorstand: Anderl und Schremser für pro.ge-Frauen nominiert
Wahlentscheidung fällt bei der Bundesfrauenkonferenz im September
Wien (FSG) - Der Bundesfrauenvorstand der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der Gewerkschaft
Metall-Textil-Nahrung (GMTN) einigte sich am 21. April 2009 darauf,
Renate Anderl als Kandidatin der FSG für die Bundesfrauenvorsitzende
der Produktionsgewerkschaft "pro.ge" vorzuschlagen. Die Kandidatin
für den FSG-Bundesfrauenvorsitz der pro.ge ist Andrea Schremser. ++++
Andrea Schremser, Jahrgang 1965, vertritt seit 1992 als
Betriebsrätin der Firma Huyck.Wangner Austria die Interessen von rund
400 Arbeiterinnen und Arbeiter. Seit 2004 ist sie
Betriebsratsvorsitzende im Unternehmen. Als Bezirksvorsitzende der
FSG in Neunkirchen setzt sie sich in der Kommunalpolitik für die
gewerkschaftspolitischen Interessen ein und macht immer wieder auf
die Situation der berufstätigen Frauen aufmerksam. Schremser ist
langjähriges Mitglied des Lohnverhandlungsteams der Textilindustrie
und kennt die Probleme der Arbeiterinnen sehr genau: "Gleiches
Entgelt für Frauen und Männer muss selbstverständlich werden" fordert
Schremser. "Frauen haben ein Recht auf Respekt und gute Entlohnung
für ihre Leistung. Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt sind faire
Fraueneinkommen wichtiger denn je und dürfen kein Zuverdienst sein.
Ziel unserer Politik muss es daher sein, Frauen ein selbst bestimmtes
und unabhängiges Leben zu ermöglichen", stellt Schremser klar.
Mit Anderl erfahrene Gewerkschafterin nominiert
Mit Renate Anderl, Jahrgang 1962, ist eine erfahrene
Gewerkschafterin als künftige Bundesfrauenvorsitzende der
Produktionsgewerkschaft pro.ge nominiert. Als langjährige
Mitarbeiterin ist sie nicht nur bestens mit der Organisation
vertraut, sondern schätzt besonders die Basisarbeit mit den
Betriebsrätinnen und Funktionärinnen. Gerade die Nähe zu den
berufstätigen Frauen ist für Renate Anderl ein Schwerpunkt der
starken Frauenvertretung in der künftigen pro.ge. Ein weiteres
wichtiges Ziel ist, mehr Frauen als Betriebsrätinnen zu fördern.
"Frauen haben gute Ausbildungen und Qualifikationen und trotzdem
schlechtere Chancen, hier muss sich was ändern", fordert Anderl. "Die
Beschäftigung von Frauen als Facharbeiterinnen kann nur von der
Qualifikation und nicht vom Geschlecht abhängig sein. Dafür müssen
die notwendigen Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt und in der
Gesellschaft geschaffen werden", sagt Anderl.
Die endgültigen Wahlentscheidungen über die neue
Bundesfrauenvorsitzende und die FSG-Bundesfrauenvorsitzende der
Produktionsgewerkschaft pro.ge fällt bei der Brundesfrauenkonferenz
der GMTN und der Gewerkschaft der Chemiearbeiter (GdC) am 26.
September 2009.
Durch die Gründung der neuen Produktionsgewerkschaft pro.ge im
November 2009 wird die bisherige Kooperation der GMTN und der GdC in
neue Bahnen gelenkt. Die pro.ge wird rund 250.000 Mitglieder
vertreten und jährlich 144 Kollektiv- und Lohnverträge verhandeln.
FSG, 22. April 2009 Nr. 43
Rückfragehinweis:
FSG Presse
Tel. (01) 501 46 - 418
www.fsg-gmtn.at
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