Dirnberger: Institution des "freien Dienstnehmers" ersatzlos abschaffen

ÖVP erfindet Steuern für kleine Leute, die Großen bleiben ungeschoren

Wien (OTS) -

"Damit ist der Schmäh von wegen "keine neuen Steuern weil es im Koalitionsabkommen so steht" endgültig gestorben. Mit diesen Worten kommentiert Alfred Dirnberger, Spitzenkandidat der parteifreien Liste Dirnberger bei den AK-Wahlen, die Ankündigung von Finanzminister Josef Pröll, freie Dienstnehmer in Folge der kommenden Steuerreform mit einer Kommunalabgabe von 3 % zu belasten. "Das ist wieder einmal typisch ÖVP und ÖAAB", so Dirnberger, "zwar sind die feinen Herrschaften aus ÖVP und ÖAAB gegen eine Verschärfung bei der Vermögensbesteuerung, Spekulationsgewinnen und gegen Verschärfungen beim Stiftungsrecht, aber wenn es gegen die kleinen Leute geht, da wird abkassiert was geht!" Statt einer Kommunalabgabe für freie Dienstnehmer fordert Dirnberger die völlige Abschaffung dieser wörtlich "Ausbeuterregel", die in der Zeit des neoliberalen Denkens a la Schüssel, Bartenstein, Grasser ausuferte. "Diese Menschen sollen anständig angestellt werden und nicht mit so Umgehungsgesetzen quasi legal ausgebeutet werden," begründet Dirnberger seine Forderung nach Abschaffung des "freien Dienstnehmers". Mehr Lohn, weniger Stress statt Urlaubs- und Überstundenverzicht "Das Wort "freie" Dienstnehmer bezieht sich auf die Freiheit der arbeitsrechtlichen Schlechterstellung", stellt Dirnberger klar und ergänzt: "Die heutigen Berichte von sich häufenden "freiwilligen" Urlaubsverzichten oder die "freiwilligen" Lohnverzichte, wie sie heute Magna-Chef Sigi Wolf verlangt, sind die großen Sorgen der Arbeiter und Angestellten. Wo ist hier der ÖAAB? Der Chef des ÖAAB-Lehrer- und Beamtenbundes Fritz Neugebauer steigt für sozial abgesicherte, unkündbare Lehrer auf die Barrikaden, die Masse der ArbeitnehmerInnen ist ihm völlig egal!" Dabei häufen sich verstärkt auf Grund des Stress von drohendem Arbeitsplatzverlust, Niedriglöhnen und Druck am Arbeitsplatz die Gesundheitsgefährdungen bis hin zum Burnout, verlangt Dirnberger mehr Lohn, weniger Stress.

Rückfragen & Kontakt:

Alfred Dirnberger
mobil: +43 676 5375106
mailto: alfred.dirnberger@gmail.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DIB0001