• 17.04.2009, 15:31:55
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Wlodkowski: "Energiestrategie Österreich" wichtige Basis für Wirtschaftsentwicklung

Österreichs Bauernvertretung wird dieses umfassende Konzept aktiv unterstützen

Wien (OTS) - Die bäuerliche Interessenvertretung begrüßt die heute
von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Niki
Berlakovich präsentierte "Energiestrategie Österreich" und wird alles
daran setzen, die drei Säulen dieses umfassenden Konzepts -
Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und erneuerbare Energie -
aktiv zu unterstützen. "Diese drei Säulen sind eine überaus wichtige
Basis für eine positive Wirtschaftsentwicklung in Österreich und aus
diesem Grund freut es uns, dass Wirtschafts- und
Landwirtschaftsminister gemeinsam diesem Thema nun so hohe Priorität
einräumen und zusammen eine praxistaugliche Grundlage für den
Energiebereich erarbeiten wollen", zeigte sich Gerhard Wlodkowski,
Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, erfreut über das
Konzept zur Energiestrategie.

"Der durch die Energiestrategie angestrebte Umbau der zukünftigen
Energieversorgung Österreichs von importierten, fossilen
Energieträgern hin zu heimischen Erneuerbaren jeglicher Art, allen
voran der Biomasse, wird von uns aktiv unterstützt. Allerdings
verlangen wir auch eine möglichst rasche Umsetzung, damit demnächst
mit der Arbeit begonnen werden kann und die ambitionierten Vorgaben
und Zeitpläne auch einzuhalten sind. Die Expertise der LK Österreich
steht diesbezüglich natürlich umfassend und auch kurzfristig zur
Verfügung", betonte Wlodkowski.

Die Gaskrise zu Beginn des Jahres habe verdeutlicht, dass
dringender Handlungsbedarf bei der Versorgungssicherheit besteht.
Zudem gelte es, das ambitionierte 34%-Ziel aus der europäischen
Richtlinie für erneuerbare Energie bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Im
Portfolio der Erneuerbaren spiele Bioenergie sowohl auf nationaler
Ebene mit einem Anteil von 60% als auch auf europäischer Ebene mit
einem Anteil von 70% die wichtigste Rolle. Wlodkowski: "Wenn wir
unsere Ziele erreichen wollen, müssen wir alle Möglichkeiten im
Bereich der Ökowärme, des Ökostroms und der alternativen Treibstoffe
konsequent ausbauen. Damit können wir mit unseren innovativen
Unternehmen im Bereich der Umwelttechnik jetzt auch dringend
notwendige positive Impulse für die heimische Wirtschaft setzen.
Durch die Forcierung heimischer erneuerbarer Energieträger, gekoppelt
mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, könnten Tausende 'green Jobs'
im erfolgreichen Sektor der Umwelttechnologie geschaffen werden."

Die beiden Minister haben heute erste Details zur Strategiearbeit
präsentiert. In einem breit angelegten Diskussionsprozess soll ein
umfassender Konsens über die wesentlichen Ziele, Maßnahmen zur
Zielerreichung sowie der notwendigen Kosten erreicht werden. In
dieser prozessorientierten Vorgangsweise sollen aus Betroffenen
Beteiligte werden, die Mitarbeit aller Stakeholder und Sozialpartner,
der Bundesländer aber auch der NGO´s und Parteien ohne
Regierungsverantwortung wird eingefordert. Bis zum Jahresende soll
dann die Energiestrategie Österreich fertig sein und die wesentliche
Basis für den an die EU zu sendenden Energieplan Österreichs
darstellen.

"Die EU verlangt, dass im Nationalen Aktionsplan auch konkret die
landeseigenen Strategien zur Entwicklung der vorhandenen und zur
Mobilisierung neuer Biomasseressourcen für unterschiedliche
Verwendungszwecke dargestellt werden. Ohne Know-how, Infrastruktur
und Netzwerk der LK Österreich können die wichtigen
Bioenergiepotenziale nicht aktiviert werden. Zur 34%-Zielerreichung
bis 2020 ist daher die maßgebliche Mitwirkung der LK an der
Energiestrategie Österreich unerlässlich", freut sich der LK
Österreich-Präsident auf einen konstruktiven Diskussionsprozess.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

Für fachliche Rückfragen: 
   DI Kasimir Nemestothy, Tel. 01/53441-8594, 
   e-mail [email protected]
   
   Kontakt LK-Pressestelle: 
   Ludmilla Herzog, Tel 01/53441-8521, 
   e-Mail l. herzog @lk-oe.at

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