- 16.04.2009, 10:42:12
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Sicherheit und Gesundheit managen
Wien (OTS) - Am 16. April 2009 ist es das erste Mal soweit: Die
AUVA lädt alle Unternehmen, die ihr Präventionssystem aus eigenem
Antrieb zertifizieren haben lassen, zum SGM-Kundentag nach Niklasdorf
bei Leoben ein. SGM steht für das von der AUVA entwickelte
Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem.
Etwa 35 Unternehmen in Österreich haben sich mit dem Thema
Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit intensiv auseinandergesetzt,
um den Schutz ihrer Beschäftigten in einem Managementsystem
abzubilden. Was eigentlich ist SGM?
SGM organisiert alle Bereiche, die mit Sicherheit und Gesundheit
zu tun haben. Auf der Grundlage einer vorbildlichen Evaluierung
werden Zuständigkeiten definiert und schriftlich festgehalten. Bei
regelmäßigen Analysen treten Verbesserungspotenziale zutage. Dadurch
werden betriebliche Aktivitäten besser koordiniert und
unternehmensspezifische Indikatoren entwickelt, die die
Erfolgskontrolle erleichtern. Nicht zuletzt unterstützt SGM die
Unternehmen bei der Einhaltung aller relevanten Rechtsvorschriften.
Ein gelebtes SGM führt letztlich zu mehr Erfolg mit weniger
Aufwand. AUVA SGM-Beraterin Barbara Libowitzky: "Das System steigert
nicht nur die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten, es
verringert auch die Personalfluktuation ebenso wie die Ausfallzeiten,
steigert die Arbeitszufriedenheit und wirkt sich insgesamt positiv
auf die Unternehmenskultur aus."
Die Einführung von SGM in ein Unternehmen kann mit einer
Zertifizierung, zum Beispiel durch die Sicherheitstechnische
Prüfstelle (STP) der AUVA, abgeschlossen werden. Das Zertifikat ist
im Regelfall drei Jahre gültig und kann durch ein neuerliches Audit
verlängert werden. In der Zwischenzeit sind Überwachungsaudits
notwendig.
SGM Kundentag bringt Kunden und STP zusammen
Um die Qualität der Zertifizierungen weiter zu forcieren, ist die
STP der AUVA darauf bedacht, die Erfahrungen und Berichte der
anwendenden Betriebe im Zuge des SGM-Kundentages einzuholen.
Zusätzlich will die STP gemeinsam mit den Unternehmen Maßnahmen für
die kontinuierliche Optimierung von SGM definieren.
AUVA Obmann KommR Renate Römer begrüßt den Erfahrungsaustausch der
zertifizierten Unternehmen mit der AUVA im Rahmen des
SGM-Kundentages: "Gefahren und Gesundheitsbelastungen sollen im
Interesse der Beschäftigten ebenso wie im Interesse des Betriebes -
gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise - so gering wie möglich
gehalten werden. Das AUVA SGM ist ein Garant dafür." Um die Qualität
des Systems nachhaltig zu sichern, wird der SGM-Kundentag in
regelmäßigen Abständen stattfinden.
Weitere Informationen über das AUVA SGM unter www.auva.at/sgm.
Weitere Informationen zur Zertifizierungsstelle unter www.auva.at/stp
Folgende Betriebe wurden bereits zertifiziert:
Firmenname Ort
Albert Filseker GmbH Attnang-Puchheim
Alfred Schaufler GmbH & Co KG Ybbsitz
August Strasser, Elektrounternehmen Oberzeiring
Dachdeckerei Schön GmbH Judendorf-Straßengel
DI Anton Hofstätter GmbH Graz
Dr. Stützner Personalbereitstellung GmbH Linz
EAS Automatisierungstechnik Ulmerfeld-Hausmening
Elektrizitätswerk der Stadtgemeinde Kindberg Kindberg
GE Lighting/Plastics Austria GmbH & Co KG Wiener Neustadt
HRG-Hanisch Rader Ges.m.b.H. Wien
Isoliertechnik Loibnegger GmbH Ettendorf
KSM Karkheck GmbH Neufurth/Amstetten
LIS Industrieservice GmbH Linz
LKH-Univ.Klinikum Graz, Sicherheitstechn. Dienst Graz
Mondi Frantschach GmbH Frantschach
Peter Pfaffeneder GmbH Elektrotechnik Neuhofen/Ybbs
Pfleger Personal Fohnsdorf
PMI Pongratz-Mocharitsch Industrieservice GmbH Leoben
rigrp-GmbH Graz
Roland Kühne GmbH Linz
SCE Schaufler Bau HGbmH Ybbsitz
Schüßler Maler KG Wolfsberg
Stora Enso Timber AG Brand
Stora Enso Timber AG Sollenau
Stora Enso Timber Bad St. Leonhard GmbH Bad St. Leonhard
Stora Enso Timber Ybbs Ybbs
Teufelberger GmbH Wels
Teufelberger Seil GmbH Wels
Teufelberger Seil GmbH St. Aegyd
Trenkwalder International AG Schwadorf, alle
Standorte
Viklicky Kühlung St. Georgen/YbbsÜber die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen
Versicherte
Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter,
1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbständige sowie 1,3 Mio. Schüler und
Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale
Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber.
Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes
Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 4.020,00 Euro) als
Unfallversicherungsbeitrag ein.
Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich
damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention
- also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von
Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die
Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am
wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von
Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die
Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder
Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre
vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu
verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am
Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von
besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007
rund 60 Mio. Euro investiert.
Rückfragehinweis:
AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
Dr. Wilfried Friedl
Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien
Tel.: (01) 33 111-530
E-Mail: [email protected]
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