• 16.04.2009, 10:36:53
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Eybl-Weiterbestand nun auch technisch gesichert

Bohuslav: Investitionen in die Zukunft des Unternehmens

St. Pölten (NLK) - Gestern, Mittwoch, 15. April, nahm Landesrätin
Dr. Petra Bohuslav im Eybl-Werk Gmünd einen neuen umweltschonenden
Dampfkessel offiziell in Betrieb. Nach dem erfolgreichen Ausgleich
von Eybl und der bevorstehenden Übernahme durch "Prevent" ist mit dem
neuen Dampfkessel der Weiterbestand nun auch technisch gesichert.
"Das Land Niederösterreich hat mit der Haftungsübernahme während des
Insolvenzverfahrens einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der
Arbeitsplätze bei Eybl geleistet. Die jetzt getätigten Investitionen
sind Investitionen in die Zukunft des Unternehmens. Der Standort wird
langfristig gestärkt", meinte Bohuslav gestern.

Der neue Dampfkessel - ohne den der Betrieb in Gmünd nicht
aufrechtzuerhalten wäre - war bereits im vergangenen Herbst
installiert worden, nachdem der alte Kessel wegen technischer Mängel
stillgelegt werden musste. In der Folge hatte es jedoch Verzögerungen
bei der Betriebsgenehmigung gegeben, da sich der Kessel als zu laut
erwies und sich AnrainerInnen durch das Betriebsgeräusch belästigt
fühlten. Durch den Einbau eines Schalldämpfers konnte das Problem
jedoch schließlich einvernehmlich gelöst werden. Nach Erteilung der
Betriebsgenehmigung wurden mit der offiziellen Inbetriebnahme nun
auch symbolisch die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. In die
Installation des neuen Dampfkessels wurden rund 100.000 Euro
investiert.

Die rund 60 Eybl-MitarbeiterInnen am Standort Gmünd färben und
veredeln Textilien, die im Innenraum von Autos verwendet werden. Das
Werk hat aber auch KundInnen abseits der Autobranche; beispielsweise
wird für regionale Textilbetriebe wie etwa "Backhausen" sowie für
internationale Bekleidungsfirmen produziert. Das Gmünder Werk wird
auch unter dem künftigen Eigentümer "Prevent" eine wichtige Rolle
spielen, da das Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Herstellung
von Textilien weiterhin in Niederösterreich bleibt. Derzeit werden
bei Eybl zum Beispiel Textilien aus nachwachsenden Rohstoffen
entwickelt, und es wird zum Thema Recycling geforscht. Darüber hinaus
wird an so genannten "Everclean"-Materialien gearbeitet, die das
Verschmutzen der Innenausstattung eines Autos verhindern sollen.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer,
Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, bzw.
Eybl International AG, Mag. Ingrid Reichenauer, Telefon 02732
881-232, e-mail ingrid.reichenauer@eybl-international.com

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
http://www.noe.gv.at/nlk

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