SP-Stürzenbecher ad FP-Madejski: Reform des Technikbereichs von Wiener Wohnen sichert effizientere Vorgangsweise bei Haussanierungen

Wien (SPW-K) - "Generell ist Wiener Wohnen bemüht, die nach dem Mietrechtsgesetz zulässige Erhöhung des Mietzinses bei einer §18-Sanierung erst dann durchzuführen, wenn der genaue Sanierungsplan und der Start feststeht", stellte Mittwoch der Wohnensprecher der Wiener SPÖ und Vorsitzende des Wohnenausschusses des Wiener Gemeinderates, Dr. Kurt Stürzenbecher, zu diesbezüglichen Aussagen von FP-Gemeinderat Madejski fest. Zum Zeitpunkt der Entscheidung der Schlichtungsstelle, dass die Mieten angehoben werden dürfen, lag das gesamte Sanierungskonzept für das vom FP-Mandatar angesprochene Objekt bereits vor und die Vorarbeiten waren im Gange", informierte Stürzenbecher.

Stürzenbecher betonte, dass auf die Anregungen des Kontrollamtes natürlich höchstes Augenmerk gelegt werde - aber vor Bekanntwerden dieses Falles Vizebürgermeister Stadtrat Dr. Michael Ludwig bereits eine Reform innerhalb Wiener Wohnens angeregt habe. Stürzenbecher:
"Mit 1. Jänner des heurigen Jahres startete das Projekt ´Reorganisation Technikbereich`, um diese umfassenden Sanierungstätigkeiten auf eine stärkere und effizientere Basis zu stellen. Das erklärte Ziel ist es, den technischen Bereich des Unternehmens derart umzugestalten, dass eine zentrale Planung und Steuerung des Sanierungsgeschehens erfolgt, die Sanierung von Wohnhausanlagen in den kommenden Jahren eine Steigerung erfährt und ein prognostizierter Budgetmittelverbrauch für die Bauvorhaben sichergestellt ist", hob der Gemeinderat hervor.

Konkret bedeute dies, so Stürzenbecher, die jährliche Auswahl der 80 dringlichsten Bausanierungsprojekte mit mindestens 8.200 Wohnungen und einem Investitionsvolumen von rund 152 Mio. Euro, die Erstellung eines sogenannten Sanierungskatasters, eine Optimierung und Beschleunigung von Förderungs- und § 18-Verfahren sowie die Unterstützung der Wiener Wohnen-Kundendienstzentren durch die Etablierung einer Organisationseinheit "Sanierungsmanagemen"."Dieses professionelle Sanierungsmanagement wird unternehmensintern ebenso wie der neu geplante Geschäftsfeldleiter Technik direkt der Wiener Wohnen-Direktion unterstellt sein. Im Gegensatz zur ausschließlich destruktiven Kritik von FP-Madejski bemüht sich Wiener Wohnen nachweislich um konstruktive Problemlösungen für die MieterInnen von Gemeindewohnhäusern", schloss Stürzenbecher. (Schluss)

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