• 08.04.2009, 14:25:55
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SP-Stürzenbecher ad FP-Madejski: Reform des Technikbereichs von Wiener Wohnen sichert effizientere Vorgangsweise bei Haussanierungen

Wien (SPW-K) - "Generell ist Wiener Wohnen bemüht, die nach dem
Mietrechtsgesetz zulässige Erhöhung des Mietzinses bei einer
§18-Sanierung erst dann durchzuführen, wenn der genaue Sanierungsplan
und der Start feststeht", stellte Mittwoch der Wohnensprecher der
Wiener SPÖ und Vorsitzende des Wohnenausschusses des Wiener
Gemeinderates, Dr. Kurt Stürzenbecher, zu diesbezüglichen Aussagen
von FP-Gemeinderat Madejski fest. Zum Zeitpunkt der Entscheidung der
Schlichtungsstelle, dass die Mieten angehoben werden dürfen, lag das
gesamte Sanierungskonzept für das vom FP-Mandatar angesprochene
Objekt bereits vor und die Vorarbeiten waren im Gange", informierte
Stürzenbecher.

Stürzenbecher betonte, dass auf die Anregungen des Kontrollamtes
natürlich höchstes Augenmerk gelegt werde - aber vor Bekanntwerden
dieses Falles Vizebürgermeister Stadtrat Dr. Michael Ludwig bereits
eine Reform innerhalb Wiener Wohnens angeregt habe. Stürzenbecher:
"Mit 1. Jänner des heurigen Jahres startete das Projekt
´Reorganisation Technikbereich`, um diese umfassenden
Sanierungstätigkeiten auf eine stärkere und effizientere Basis zu
stellen. Das erklärte Ziel ist es, den technischen Bereich des
Unternehmens derart umzugestalten, dass eine zentrale Planung und
Steuerung des Sanierungsgeschehens erfolgt, die Sanierung von
Wohnhausanlagen in den kommenden Jahren eine Steigerung erfährt und
ein prognostizierter Budgetmittelverbrauch für die Bauvorhaben
sichergestellt ist", hob der Gemeinderat hervor.

Konkret bedeute dies, so Stürzenbecher, die jährliche Auswahl der
80 dringlichsten Bausanierungsprojekte mit mindestens 8.200 Wohnungen
und einem Investitionsvolumen von rund 152 Mio. Euro, die Erstellung
eines sogenannten Sanierungskatasters, eine Optimierung und
Beschleunigung von Förderungs- und § 18-Verfahren sowie die
Unterstützung der Wiener Wohnen-Kundendienstzentren durch die
Etablierung einer Organisationseinheit "Sanierungsmanagemen"."Dieses
professionelle Sanierungsmanagement wird unternehmensintern ebenso
wie der neu geplante Geschäftsfeldleiter Technik direkt der Wiener
Wohnen-Direktion unterstellt sein. Im Gegensatz zur ausschließlich
destruktiven Kritik von FP-Madejski bemüht sich Wiener Wohnen
nachweislich um konstruktive Problemlösungen für die MieterInnen von
Gemeindewohnhäusern", schloss Stürzenbecher. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923

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