Hat Erwin Pröll sein Instinkt verlassen?

Verspekulierte Milliarde ist Tragödie für das Land Niederösterreich

St. Pölten (OTS) - Der frühere langjährige ÖVP-Abgeordnete im Landtag in Niederösterreich, Alfred Dirnberger meldet sich besorgt zu Wort: "Die verspekulierte Milliarde Euro in der Wohnbauförderung ist eine Tragödie für das Land Niederösterreich. Die Bevölkerung des Landes wird daran noch viele Jahre zu zahlen haben. Hat Landeshauptmann Pröll mit der Ernennung Sobotkas in der Spätphase seiner langen Ära mit vielen Erfolgen für Niederösterreich sein Instinkt verlassen?". Das nunmehrige, trotz aller Informationssperren von Sobotka durchgesickerte Desaster von auf mehr als einer Milliarde Euro verzockter Wohnbaugelder, rufe Erinnerungen an seine 20 Jahre als ÖVP-Abgeordneter im Landtag wach. Dirnberger: "Im Jahre 1998 hat Pröll in einer Kampfabstimmung seinen Schützling Sobotka gegen den jetzigen Außenminister Spindelegger als Finanzlandesrat durchgesetzt, schwere innerparteiliche Wunden mit dem ÖAAB mußten damals gekittet werden. Ich persönlich habe mich damals für Spindelegger ausgesprochen, wohl nur deshalb, weil ich Sobotka als autoritäre, politisch unbelehrbare Erscheinung empfunden hatte".

Sobotkas Ernennung zum Landeshauptmann-Stellvertreter läßt Fragen nach Verbindlichkeiten Prölls aufkommen

Dirnberger: "Die Durchsetzung Sobotkas als Landeshauptmann-Stellvertreter im Februar dieses Jahres mitten im Desaster der verzockten Wohnbaugelder läßt Fragen nach politischen Verbindlichkeiten Prölls bei Sobotka aufkommen. Nur Sympathie ist in einer Milliarden-Euro-Katastrophe beim Wissen von Prölls bekannt gutem Gespür für politische und gesellschaftliche Entwicklungen keine plausible Erklärung". Die volle, schonungslose Aufdeckung dieser Vorgänge sei, so Dirnberger, ein Gebot der Stunde.

Rückfragen & Kontakt:

Alfred Dirnberger
mobil: +43 676 5375106
mailto: alfred.dirnberger@gmail.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DIB0001