- 08.04.2009, 12:26:08
- /
- OTS0151 OTW0151
Berlakovich: Projekt "Monitor" zur Analyse von Gefahrenprozessen von Naturgefahren erfolgreich abgeschlossen
Dreijähriges Projekt "MONITOR" ist wichtig für den Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren
Wien (OTS) - "Der Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren ist
eine immer wichtiger werdende Herausforderung, der wir uns stellen
müssen. Die Anzahl der Schadensereignisse im letzten Jahrzehnt haben
uns deutlich die Wichtigkeit für ein umfassendes und innovatives
Risikomanagement vor Augen geführt," so Landwirtschafts- und
Umweltminister Niki Berlakovich. Die Forstsektion des
Lebensministeriums hat soeben das dreijährige Projekt MONITOR im
Rahmen des Programms "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" der
Europäischen Kommission abgeschlossen. "Monitoring" ist die
Dauerbeobachtung von Naturphänomenen und hilft Gefahrenprozesse zu
analysieren und auszuwerten. Somit ist "Monitoring" eine notwendige
Voraussetzung für Risikomanagement und Frühwarnsysteme.
Das Projekt MONITOR hat existierende Monitor-Methoden verglichen
und ausgewertet sowie für verschiedene Risikotypen geeignete
Empfehlungen angeboten. Ebenso wurden Vorgehensweisen für die
Anwendungen von Monitoring auf transnationalem Ausmaß festgelegt und
innovative Methoden entwickelt, indem etwa Fernerkundungsdaten und
Technologien an Ort und Stelle kombiniert wurden. Am Beispiel des
Flusses March wurde Monitoring in Zivilschutzmaßnahmen real
integriert. So haben die aus dem Projekt "Monitoring" gewonnenen
Ergebnisse der Analyse der im Jahr 2005 stark unterspülten
Eisenbahndämme an der March Eingang in die Alarmpläne der NÖ
Landesregierung und der ÖBB gefunden. Kombinierte Informationen
liefern eine frühzeitige Warnung bei der Überschreitung von
Schwellenwerten.
Das Projekt MONITOR liefert eine Übersicht über den Stand der
Technik von Risikomanagement und Methoden zur Vorgehensweise gegen
Risiken bezüglich gefährdeter Landnutzungsflächen und Infrastruktur.
Kommunikation ist wichtig im Krisenfall
Es ist wichtig, im Krisenfall mit den Betroffenen in einen
Kommunikationsprozess einzutreten. Risikokommunikation bedeutet die
Nutzung verschiedener Medien, die verständliche Aufbereitung von
Information sowie partizipative Ansätze, um das Risikobewusstsein zu
steigern. Im Rahmen des Projekts MONITOR wurden Informationsmaterial
und Anleitungen entwickelt sowie Trainingskurse organisiert. Dies
teilt das Lebensministerium abschließend mit.
Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MLA