Berlakovich: Projekt "Monitor" zur Analyse von Gefahrenprozessen von Naturgefahren erfolgreich abgeschlossen

Dreijähriges Projekt "MONITOR" ist wichtig für den Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren

Wien (OTS) - "Der Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren ist eine immer wichtiger werdende Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Die Anzahl der Schadensereignisse im letzten Jahrzehnt haben uns deutlich die Wichtigkeit für ein umfassendes und innovatives Risikomanagement vor Augen geführt," so Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich. Die Forstsektion des Lebensministeriums hat soeben das dreijährige Projekt MONITOR im Rahmen des Programms "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" der Europäischen Kommission abgeschlossen. "Monitoring" ist die Dauerbeobachtung von Naturphänomenen und hilft Gefahrenprozesse zu analysieren und auszuwerten. Somit ist "Monitoring" eine notwendige Voraussetzung für Risikomanagement und Frühwarnsysteme.

Das Projekt MONITOR hat existierende Monitor-Methoden verglichen und ausgewertet sowie für verschiedene Risikotypen geeignete Empfehlungen angeboten. Ebenso wurden Vorgehensweisen für die Anwendungen von Monitoring auf transnationalem Ausmaß festgelegt und innovative Methoden entwickelt, indem etwa Fernerkundungsdaten und Technologien an Ort und Stelle kombiniert wurden. Am Beispiel des Flusses March wurde Monitoring in Zivilschutzmaßnahmen real integriert. So haben die aus dem Projekt "Monitoring" gewonnenen Ergebnisse der Analyse der im Jahr 2005 stark unterspülten Eisenbahndämme an der March Eingang in die Alarmpläne der NÖ Landesregierung und der ÖBB gefunden. Kombinierte Informationen liefern eine frühzeitige Warnung bei der Überschreitung von Schwellenwerten.

Das Projekt MONITOR liefert eine Übersicht über den Stand der Technik von Risikomanagement und Methoden zur Vorgehensweise gegen Risiken bezüglich gefährdeter Landnutzungsflächen und Infrastruktur.

Kommunikation ist wichtig im Krisenfall

Es ist wichtig, im Krisenfall mit den Betroffenen in einen Kommunikationsprozess einzutreten. Risikokommunikation bedeutet die Nutzung verschiedener Medien, die verständliche Aufbereitung von Information sowie partizipative Ansätze, um das Risikobewusstsein zu steigern. Im Rahmen des Projekts MONITOR wurden Informationsmaterial und Anleitungen entwickelt sowie Trainingskurse organisiert. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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