FSG-Goach: Kämpfen für Fairness

FSG als Bollwerk gegen jene, die ArbeitnehmerInnenrechte einschränken

Klagenfurt (FSG) - Anlässlich der AK-Wahl präsentierte heute der amtierende AK-Präsident Günther Goach das FSG-Wahlprogramm. Goach fordert gezielte Maßnahmen, die zu sicherer Arbeit, gerechtem Einkommen, fairen Chancen für Frauen und optimaler Ausbildung führen. "Im Mittelpunkt steht für uns Fairness und dafür kämpfen wir auch", so Goach. Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der AK sei im Gegensatz zu ÖAAB und BZÖ Partner der ArbeitnehmerInnen und nicht der Politik. ++++

"Gerade jetzt - vor dem Hintergrund wachsender Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und Lohndruck - brauchen die Menschen einen starken Partner, auf den sie sich verlassen können. Die FSG steht sicher auf der Seite der ArbeitnehmerInnen", so der amtierende AK-Präsident. Was für die FSG und Günther Goach zähle, sei Gerechtigkeit. "Die ArbeitnehmerInnen haben die Krise nicht verursacht. Deshalb ist es auch nicht fair, dass sie jetzt dafür bezahlen müssen. Wir als Sozialdemokratische GewerkschafterInnen setzen uns dafür ein, dass nicht nur für Banken und Konzerne Milliarden locker gemacht werden, sondern dass in erster Linie die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen spürbar entlastet werden", verlangte Goach.

Die FSG fordere ein drittes Konjunkturpaket für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. "Beschäftigung und Arbeitsplätze müssen in schwierigen Zeiten gesichert sein", betonte Goach. Dringend notwendig seien auch weitere steuerliche Entlastungen. Nur durch spürbare Lohnzuwächse könne die Kaufkraft gestärkt werden. "Die Menschen brauchen einfach mehr Geld, das sie ausgeben können". Qualifizierung von ArbeitnehmerInnen sei "das Gebot der Stunde". Daher müssen auch hier mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Alarmierend sei vor allem die Zahl der jungen Arbeitslosen. Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen mit Goach als Spitzenkandidat kämpfe für mehr Chancen für Jugendliche. "Wir fordern vehement das kostenlose Nachholen von Hauptschul- und Lehrabschlüssen und die Einführung der kostenlosen Berufsreifeprüfung", so Goach.

Auch im Arbeitsalltag stehe für die FSG Gerechtigkeit im Mittelpunkt. "Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wird von Seiten der Arbeitgeber sehr schnell vom Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Sogar vor Kündigungen im Krankenstand wird oftmals kein Halt gemacht. Die FSG setzt sich daher mit aller Kraft für ein Kündigungsverbots im Krankenstand, insbesondere nach Arbeitsunfällen ein", so eine weitere Forderung der FSG.

Goach unterstrich auch die Tatsache, dass die AK parteipolitisch unabhängig ist. "Unsere Aufgabe ist es ausschließlich die Interessen der ArbeitnehmerInnen zu vertreten. Die Arbeiterkammer gehört den ArbeitnehmerInnen und keiner politischen Partei. Wir sind ausschließlich Partner der ArbeitnehmerInnen und nicht der Politik", stellte Goach klar.

Auch zur scheinbar versuchten Wählertäuschung des BZÖ im AK-Wahlkampf äußerte sich der AK-Präsident: "Der orange Spitzenkandidat wird auf den Plakaten vom Landeshauptmann, dessen Stellvertreter und einem BZÖ-Nationalratsabgeordneten flankiert. Diese drei Personen sind weder wahlberechtigt noch können sie gewählt werden". Der ÖAAB als eine weitere wahlwerbende Gruppe für die AK-Wahl habe in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass er nicht auf Seiten der ArbeitnehmerInnen stehe. "Der ÖAAB hat in Kärnten gegen die Lehrwerkstättenförderung gestimmt. Genauso hat er sich gegen eine Beihilfe für die Ausbildung zur Pflegehilfe ausgesprochen" so Goach. Bundesweit habe die Mutterpartei des ÖAAB, die ÖVP, unter Schüssel das größte Belastungspaket für die ArbeitnehmerInnen geschnürt, das es je gab.

FSG, 7. April 2009 Nr. 34

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