• 07.04.2009, 12:28:15
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FSG-Goach: Kämpfen für Fairness

FSG als Bollwerk gegen jene, die ArbeitnehmerInnenrechte einschränken

Klagenfurt (FSG) - Anlässlich der AK-Wahl präsentierte heute der
amtierende AK-Präsident Günther Goach das FSG-Wahlprogramm. Goach
fordert gezielte Maßnahmen, die zu sicherer Arbeit, gerechtem
Einkommen, fairen Chancen für Frauen und optimaler Ausbildung führen.
"Im Mittelpunkt steht für uns Fairness und dafür kämpfen wir auch",
so Goach. Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in
der AK sei im Gegensatz zu ÖAAB und BZÖ Partner der ArbeitnehmerInnen
und nicht der Politik. ++++

"Gerade jetzt - vor dem Hintergrund wachsender Arbeitslosigkeit,
Kurzarbeit und Lohndruck - brauchen die Menschen einen starken
Partner, auf den sie sich verlassen können. Die FSG steht sicher auf
der Seite der ArbeitnehmerInnen", so der amtierende AK-Präsident. Was
für die FSG und Günther Goach zähle, sei Gerechtigkeit. "Die
ArbeitnehmerInnen haben die Krise nicht verursacht. Deshalb ist es
auch nicht fair, dass sie jetzt dafür bezahlen müssen. Wir als
Sozialdemokratische GewerkschafterInnen setzen uns dafür ein, dass
nicht nur für Banken und Konzerne Milliarden locker gemacht werden,
sondern dass in erster Linie die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen
spürbar entlastet werden", verlangte Goach.

Die FSG fordere ein drittes Konjunkturpaket für die Schaffung und
Sicherung von Arbeitsplätzen. "Beschäftigung und Arbeitsplätze müssen
in schwierigen Zeiten gesichert sein", betonte Goach. Dringend
notwendig seien auch weitere steuerliche Entlastungen. Nur durch
spürbare Lohnzuwächse könne die Kaufkraft gestärkt werden. "Die
Menschen brauchen einfach mehr Geld, das sie ausgeben können".
Qualifizierung von ArbeitnehmerInnen sei "das Gebot der Stunde".
Daher müssen auch hier mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt
werden.

Alarmierend sei vor allem die Zahl der jungen Arbeitslosen. Die
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen mit Goach als
Spitzenkandidat kämpfe für mehr Chancen für Jugendliche. "Wir fordern
vehement das kostenlose Nachholen von Hauptschul- und Lehrabschlüssen
und die Einführung der kostenlosen Berufsreifeprüfung", so Goach.

Auch im Arbeitsalltag stehe für die FSG Gerechtigkeit im Mittelpunkt.
"Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wird von Seiten der
Arbeitgeber sehr schnell vom Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Sogar
vor Kündigungen im Krankenstand wird oftmals kein Halt gemacht. Die
FSG setzt sich daher mit aller Kraft für ein Kündigungsverbots im
Krankenstand, insbesondere nach Arbeitsunfällen ein", so eine weitere
Forderung der FSG.

Goach unterstrich auch die Tatsache, dass die AK parteipolitisch
unabhängig ist. "Unsere Aufgabe ist es ausschließlich die Interessen
der ArbeitnehmerInnen zu vertreten. Die Arbeiterkammer gehört den
ArbeitnehmerInnen und keiner politischen Partei. Wir sind
ausschließlich Partner der ArbeitnehmerInnen und nicht der Politik",
stellte Goach klar.

Auch zur scheinbar versuchten Wählertäuschung des BZÖ im AK-Wahlkampf
äußerte sich der AK-Präsident: "Der orange Spitzenkandidat wird auf
den Plakaten vom Landeshauptmann, dessen Stellvertreter und einem
BZÖ-Nationalratsabgeordneten flankiert. Diese drei Personen sind
weder wahlberechtigt noch können sie gewählt werden". Der ÖAAB als
eine weitere wahlwerbende Gruppe für die AK-Wahl habe in der
Vergangenheit schon oft bewiesen, dass er nicht auf Seiten der
ArbeitnehmerInnen stehe. "Der ÖAAB hat in Kärnten gegen die
Lehrwerkstättenförderung gestimmt. Genauso hat er sich gegen eine
Beihilfe für die Ausbildung zur Pflegehilfe ausgesprochen" so Goach.
Bundesweit habe die Mutterpartei des ÖAAB, die ÖVP, unter Schüssel
das größte Belastungspaket für die ArbeitnehmerInnen geschnürt, das
es je gab.

FSG, 7. April 2009 Nr. 34

Rückfragehinweis:
FSG Kärnten
Mag. Martina Steiner
Mobil: +43 664 614 50 25

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