Österreichische Ehrung für Max Raabe

Dem international bekannten Sänger wird das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen

Berlin (OTS) - Der Botschafter der Republik Österreich, Dr. Christian Prosl, überreichte heute im Rahmen eines festlichen Empfangs an der österreichischen Botschaft das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst an Max Raabe.

Österreich ehrt damit einen weltbekannten Künstler, der sich mit Liedern der 20er und frühen 30er Jahre einen internationalen Ruf erworben hat. Max Raabe gründete das "Palastorchester" vor gut 20 Jahren und hat mit diesem unzählige Auftritte im In- und Ausland, von Lübeck bis Los Angeles, von München bis Montreux absolviert. Dabei hat Raabe, aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit der Musikliteratur dieser Zeit, viele österreichische Komponisten und Textdichter im Repertoire, wie Walter Jurmann, Robert Stolz, Fritz Kreisler, Bert Kreisfeld, Robert Katscher, Fritz Rotter und Walter Reisch. Walter Jurmanns Lied "Veronika der Lenz ist da" ist immer noch eines der beliebtesten Stücke im Programm des Orchesters.

Es ist Max Raabe gelungen, durch eingehende musikwissenschaftliche Recherchetätigkeit diese Stücke neu zu entdecken und zu interpretieren, um so das zeitlos Moderne dieser genialen Werke zu offenbaren. Max Raabe hat auf diese Art und Weise dazu beigetragen, ein neues Verständnis und Bewusstsein für österreichische Komponisten der 20er und frühen 30er Jahre zu etablieren und diese der Vergangenheit zu entreißen.

Raabe wurde 1962 in Westphalen geboren und studierte Gesang an der Berliner Hochschule der Künste. 1986 gründete er mit einigen Kommilitonen ein Orchester, um den strengen, schlichten Klang der Zwanziger wiederzubeleben. Es folgte die Suche nach alten Schlagern in Archiven, auf Flohmärkten und in Antiquariaten. Am Berliner Theaterball 1987 trat das Orchester zum ersten Mal öffentlich auf. Von da an verlief die Karriere von Max Raabe und seinem Palastorchester kometenhaft. Raabes Engagements reichen von Tourneen durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und Holland bis zu Auftritten an der New Yorker Carnegie Hall. Raabe wurde 1994 erstmals auch in einer Operette verpflichtet. 2005 wird er mit dem Paul-Lincke-Ring der Stadt Goslar ausgezeichnet. Die letzten Konzertreisen führten Raabe durch Japan, China, die USA, und Italien.

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