ÖH fordert Offenlegung des Budgets für Unis und Forschung

Unklarheit über die Finanzlage macht jede Planung unmöglich

Wien (OTS) - "Herr Minister Hahn, bitte klären Sie uns endlich
auf: Viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möchten nicht erst Ende April wissen, wie ihre Zukunft aussehen wird. Legen Sie die Budgetpläne endlich offen, damit die Universitäten und Forschungsförderungseinrichtungen mit ihren Planungen voranschreiten können", fordert der Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft Samir Al-Mobayyed.

Es existieren bereits mehrere Zu- und Aussagen von Seiten des Wissenschaftsministeriums zur geplanten Finanzierung der Universitäten und Forschungseinrichtungen. Im Falle des FWF (Wissenschaftsfonds) wurden heute Budget-Zahlen kolportiert, die nur 70,8 Mio Euro für diese Einrichtung versprechen. "Tatsache ist, dass beim FWF alles still steht so lange die Budgetsituation nicht geklärt ist. Das heißt, dass Forscherinnen und Forscher von Jänner bis Juni, das ist ein halbes Jahr, auf ihre Unterstützung warten müssen. Diese Situation ist untragbar!", stellt Al-Mobayyed fest. Für die Universitäten gestaltet sich die Situation ähnlich schwierig, da sie noch nicht konkret wissen, was sie aus der versprochenen Budgetsteigerung alles bezahlen müssen.

"Wir fordern endlich verbindliche Zahlen und Zusagen von Seiten des Wissenschafts- und Finanzministeriums. Junge Forscherinnen und Forscher, die auf Forschungsförderung angewiesen sind, brauchen wieder eine finanzielle Perspektive", reklamiert der Studierendenvertreter.

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