ÖVP und Wirtschaftsbund greifen nur Industrie und Großunternehmern unter die Arme

Krenn: "Die KMUs dürfen wieder einmal durch die Finger schauen!"

Wien (OTS) - Dass sich Finanzminister Pröll jetzt auf einen neuen Weg der Finanzierung für die mittelständische Wirtschaft wagt, und 10 Milliarden Euro des Bankenpakets in Form von staatlicher Haftung für Kredite locker macht, ist in Krisenzeiten nur zu begrüßen und dringend notwendig, so Matthias Krenn, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich und stellvertretender Bundesobmann des RfW in einer ersten Reaktion.

Enttäuscht, aber nicht verwundert zeigt sich Krenn jedoch darüber, dass die Stützen der heimischen Wirtschaft, nämlich die KMUs in keinster Form Unterstützung erwarten können: "Hier zeigen ÖVP und Wirtschaftsbund ihr wahres Gesicht: nämlich das der Lobbyisten für Industrie und Großbetriebe in Österreich. Die KMUs aber, die über 98% der heimischen Betriebe ausmachen, dürfen bei dieser Finanzspritze wieder einmal durch die Finger schauen. Für den RfW eine nicht akzeptabler Affront."

Der RfW, als der Vertreter der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe innerhalb der Kammerstruktur, ersucht Präsident Leitl deshalb dringend, sich auch innerhalb seiner Partei und der gesamten Regierung für die Betriebe, die das Gros der heimischen Wirtschaft ausmachen, für rasche und unbürokratische Unterstützung einzusetzen:
"Wir vom RfW werden auch weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, damit die KMUs nicht von der großen Koalition und ihren Anhängern aufs Abstellgleis geschoben werden", so Vizepräsident Krenn abschließend. (gg)

Rückfragen & Kontakt:

RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Mag.Gracia Geisler
Tel.: 0664 / 548 71 89
geisler@rfw.at
http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001