• 03.04.2009, 12:37:46
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  • OTS0147 OTW0147

Kollektivvertrag für Universitätsbedienstete

Stellungnahme der GÖD zum Beschluss der Rektoren vom 30. März 2009

Wien (OTS) - Die GÖD bekennt sich ohne Einschränkung zu dem mit
dem Dachverband der Universitäten vor 2 Jahren paraphierten
Kollektivvertrag. Der Dachverband der Universitäten, der von den
Rektoren beschickt wird, vertritt die Universitäten arbeitgeberseitig
als Sozialpartner.

Die von der REKO (UNIKO) vor wenigen Tagen medial verbreiteten
Modifikationswünsche betreffend die Übergangsbestimmungen des
Kollektivvertrages wurden von den Betriebsräten der Universitäten
kritisch analysiert.

Gesamt gesehen bedeuten diese Änderungswünsche der Rektoren vor
allem eine Schlechterstellung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Das Verlangen der Rektoren nach Änderungen im Übergangsrecht ist
sozial nicht ausgewogen. Die zeitlichen Verschiebungen betreffen in
negativer Weise

- die Kolleginnen und Kollegen, die am Anfang ihrer Berufslaufbahn
stehen
- die Kolleginnen und Kollegen mit geringen Einkommen
- die Kolleginnen und Kollegen mit den unsichersten
Arbeitsverhältnissen (LektorInnen)

Die Schaffung arbeits- und entgeltrechtlicher Mindeststandards ist
eine überfällige Notwendigkeit.

Nach den Berechnungen der GÖD ist die finanzielle Bedeckung des
Kollektivvertrages gegeben. Reservenbildung in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten hat zwar einen Stellenwert, darf aber nicht auf
dem Rücken des wissenschaftlichen Nachwuchses erfolgen.

Die Forderungen der Rektoren im Übergangsrecht sind ein soziales
Ärgernis. Die GÖD fordert daher vom Dachverband eine eheste
Aussprache über das Übergangsrecht und eine konstruktive Beteiligung
von Rektorenseite zur Herbeiführung zufrieden stellender Lösungen.

Rückfragehinweis:

Dr. Wilhelm Gloss, Tel.: +43 1 53454-266
   Mag. Peter Korecky, Tel.:  +43 1 53454-236
   Dr. Richard Kdolsky, Tel.: +676/6017466
   Dr. Gert Michael Steiner, Tel.: +664/6027719102
   Dr. Herbert Sassik, Tel.:  +664/5793752
   Dr. Alfred Müller, Tel.: +664/6027719202
   Gabriele Waidringer, Tel.: +664/8001624820

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