CCP.A steigert Effizienz des Clearings und rechnet mit weiteren Umsatzzuwächsen

Leistungsfähige Abwicklungsstruktur bringt trotz Finanzkrise neue Mitglieder für Wiener Börse

Wien (OTS) - Das Clearinghaus für Geschäfte an der Wiener Börse, die CCP Austria Abwicklungsstelle für Börsengeschäfte GmbH, (CCP.A), konnte im Geschäftsjahr 2008 deutliche Umsatzzuwächse verbuchen. Möglich war dies durch das risiko- und aufwandoptimierende Netting-Verfahren der CCP.A, durch das die an der Wiener Börse getätigten Transaktionen täglich saldiert werden. Damit betreibt der Wiener Markt eines der weltweit effizientesten Verfahren: 2008 wurden rund 12,5 Mio. Wertpapiertransaktionen mit einem Volumen von 164,4 Mrd. Euro an der Wiener Börse gehandelt. Der über die CCP.A abgewickelte "genettete" Umsatz daraus betrug 33,4 Mrd. Euro.

"Unser Netting-Verfahren bringt eine deutliche Effizienzsteigerung im Clearing", meint Wolfgang Aubrunner, Mitglied der Geschäftsführung der CCP.A: "Während die Zahl der Transaktionen im Vergleich zu 2007 um 10,9 % gestiegen ist, nahm die Zahl der Nettopositionen, die nach dem Clearing von der CCP.A zum Settlement an die CSD.Austria in der Oesterreichischen Kontrollbank AG (OeKB) weitergeleitet wurden, um 8 % ab. Die täglich verarbeiteten Börsengeschäfte wurden damit auf ein Minimum an Abwicklungstransaktionen reduziert."

Optimales Risk Management

Durch mehrstufige Sicherheitsmechanismen konnte die CCP.A auch im Zuge der Finanzkrise, z.B, bei der Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008, Ausfälle komplett verhindern. "Jeder Marktteilnehmer haftet indiviuell und muss das eigene Risiko bei der CCP.A mit Sicherheiten hinterlegen, ein breit aufgestellter Solidarfonds schützt zusätzlich.. Ergänzt wird dies noch durch eine kontinuierliche Bonitätsbeurteilung bzw. -überwachung der Marktteilnehmer, aufgrund derer Risikoaufschläge von bis zu 30 % als zusätzliche Sicherheitsleistung vorgeschrieben werden. Mit einer neu implementierten Intraday Margin-Berechnung können wir außerdem jederzeit die aktuellen Risikopositionen der Marktteilnehmers zeitnah berechnen", so Ludwig Niessen, Mitglied der Geschäftsführung der CCP.A.

Neue Mitglieder durch optimale Clearingvarianten

Insbesondere die unterschiedlichen Clearingvarianten (etwa Direct Clearing oder General Clearing), die allen Clearing-Teilnehmern passende Lösungen bieten, sowie höchste Sicherheitsstandards ziehen trotz Finanzkrise neue Abwicklungsteilnehmer an. 2009 wurden bereits drei neue Clearingteilnehmer eingebunden, wodurch sich die Zahl der betreuten Abwicklungsteilnehmer auf 64 erhöhte. Insgesamt verwaltet die CCP.A für österreichische und internationale Wertpapierhäuser rund 606 Mio. Euro an werthaltigen Sicherheiten als Absicherung für laufende Geschäfte. Neben den klassischen Clearing-Lösungen kann in Wien auch über Clearing-Agenten abgewickelt werden. Diese Möglichkeit nutzen vor allem internationale Teilnehmer, die so vom Know-how aktiver Teilnehmer profitieren.

Über die CCP Austria Abwicklungsstelle für Börsengeschäfte GmbH

Die, CCP.A ist als zentraler Kontrahent (Central Counterparty) für das Clearing und Risk Management aller Geschäfte an der Wiener Börse tätig. Sie übernimmt und managt das Erfüllungs- bzw. Ausfallsrisiko bei der Abwicklung der Wertpapier- und Termingeschäfte. Die Wiener Börse AG und die Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) sind zu jeweils 50 % an der CCP.A beteiligt.

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CCP Austria Abwicklungsstelle für Börsengeschäfte GmbH
Wolfgang Aubrunner, Mitglied der Geschäftsführung
Dr. Ludwig Niessen, Mitglied der Geschäftsführung
Tel.: + 43 (0) 1/533 22 44 - 2888
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